Tag-Archiv für » Bestleistung «

Anne-Kathrin Elbe sprintet Bestzeit

Sonntag, 4. Juli 2010 16:53

Die schnelle Mondo-Bahn im Mannheimer MTG-Stadion hat mal wieder für Top-Zeiten gesorgt. So steigerte auch Hürdensprinterin Anne-Kathrin Elbe ihre Bestzeit aus dem Jahr 2008 bei der Junioren-Gala um drei Hundertstel auf 13,08 Sekunden (Vorlauf: 13,23 s). „Mit der Zeit bin ich zufrieden. Das zeigt, dass es nach schwächeren Wochen wieder bergauf geht. Allerdings hatte ich im Rennen trotzdem ein paar kleinere Fehler”, analysierte die Leverkusenerin.

Die 23-Jährige musste sich in Mannheim nur Nadine Hildebrand geschlagen geben. Die Kornwestheimerin lief bei leichtem Rückenwind mit 13,00 Sekunden exakt die Norm für die Europameisterschaften in Barcelona (27. Juli bis 1. August). Rang drei ging an Elbes Trainingspartnerin Cindy Roleder (LAZ Leipzig; 13,13 s), die in Baunatal Anfang Juni mit 12,98 Sekunden ebenfalls schon die EM-Norm unterboten hatte.

Till Helmke war in Mannheim mit der 4×100-Meter-Staffel am Start. Im zweiten DLV-Quartett eingesetzt, sprang mit 39,03 Sekunden Rang zwei hinter der ersten deutschen Staffel heraus, die mit starken 38,50 Sekunden die europäische Jahresbestzeit egalisierte. [...]

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Hallen-DM: Freud und Leid gehen Hand in Hand

Sonntag, 28. Februar 2010 18:43

Robin Schembera und Anne-Kathrin Elbe strahlten bei den 57. Deutschen Hallen-Meisterschaften in Karlsruhe nach Gold und Bronze um die Wette. Bei Sophie Krauel und Till Helmke lief hingegen nichts zu machen. Die Wettkämpfe im Überblick: [...]

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Krauel: „Eher Hürden als Weitsprung bei DM“

Donnerstag, 25. Februar 2010 8:18

Vier deutsche Weitspringerinnen haben schon die Norm von 6,60 Metern für die Hallen-WM in Doha (12.-14. März) überboten. Darunter auch Sophie Krauel vom TuS Jena. Ob die Deutsche Meisterin allerdings bei der Hallen-DM an diesem Wochenende in Karlsruhe starten und sich so um ein WM-Ticket bewerben kann, ist noch nicht klar. Falls eine Fußverletzung das nicht zulassen sollte, hat die 24-Jährige aber schon „Plan B” parat.

Frau Krauel, am 13. Februar haben Sie sich beim Meeting in Leipzig den Fuß gestaucht und mussten den Wettkampf abbrechen. Ist ein Weitsprung-Start am Sonntag bei der Hallen-DM in Karlsruhe denn überhaupt möglich?
Das kann ich noch nicht sagen. Mein Trainer Stefan Poser und ich müssen das kurzfristig entscheiden. Am Samstag ist eine Vorbelastung geplant. Danach sehen wir weiter. Momentan sieht es allerdings nicht so gut aus.

Angeschlagen werden Sie also nicht springen?
Nein. Ich möchte auf keinen Fall die Sommersaison mit der Europameisterschaft aufs Spiel setzen. Ich war in meiner Karriere schon lange genug verletzt. Das will ich nicht noch einmal erleben. Außerdem kann die Verletzung schnell wieder auftreten und schlimmer werden, wenn ich wie in Leipzig keinen Halt auf dem Plastilin finde.

Schon bei den Deutschen Meisterschaften 2009 in Ulm haben Sie sich im ersten Versuch den Fuß gestaucht und haben dann doch noch mit 6,70 Metern Gold geholt. Warum sind Sie so anfällig für diese Art von Verletzung?
Stauchungen kommen durch die enormen Kräfte beim Absprung ja öfter vor. Bei mir hängt es aber auch mit der Technik zusammen. Ich setze den Fuß nicht sauber auf, sodass er leichter umknickt. Daran haben wir aber schon viel gearbeitet, technische Fortschritte sind da. Außerdem ist die Stauchung nicht so schlimm wie im Sommer in Ulm.

Sprinten ist also möglich?
Schnelle Läufe konnte ich im Training problemlos absolvieren. Aber natürlich war der rechte Fuß dabei ordentlich getaped.

Dann wäre ja der Weg frei für einen Start über 60 Meter Hürden.
Genau. Ich bin gemeldet und das ist unser „Plan B” für Karlsruhe. Ich habe ja in diesem Winter schon einige Hürdenrennen bestritten… [...]

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