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Jeß holt JDM-Bronze bei Comeback

Samstag, 7. August 2010 20:20

Nach einer langen Fußverletzung hat sich Kimberly Jeß mit einer ordentlichen Vorstellung zurückgemeldet. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm belegte die 18-Jährige mit 1,76 Metern Rang drei. Es war erst der zweite Saisonwettkampf der Leverkusenerin, den ersten hatte die Hochspringerin vor drei Monaten bestritten. „Dass ich nach der langen Pause nicht in Topform bin, war mir klar. Das Wichtigste ist, dass ich keine Schmerzen mehr habe”, sagte Jeß nach dem Sprung zu Bronze.

Die U20-Weltmeisterin von 2008 war perfekt in den Wettkampf gestartet. 1,70, 1,73 und 1,76 Meter nahm die Leverkusenerin souverän im ersten Anlauf, doch an der nächsten Höhe - 1,79 Meter - scheiterte sie dreimal. Hätte sie diese Marke im ersten Sprung überwunden, hätte es im Donaustadion zum Titel gereicht. Denn genau das gelang Nele Hollmann. Die Springerin der LG Elsay-Kabel war schon bei 1,60 Metern eingestiegen, nahm alle Höhen einschließlich 1,79 Meter im ersten Versuch und wurde mit Bestleistung Deutsche Jugendmeisterin. Silber ging höhengleich an Julia Stockmann (TV Jahn Rheine). Sie brauchte allerdings zwei Sprünge über 1,79 Meter.

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U20-WM wohl ohne Kimberly Jeß

Mittwoch, 16. Juni 2010 9:57

Die Leverkusener Hochspringerin Kimberly Jeß kann ihren U20-WM-Titel Mitte Juli in Moncton (Kanada) aller Voraussicht nach nicht verteidigen. „Ich glaube nicht, dass ich Anfang Juli bei der Juniorengala in Mannheim springen kann, um mich noch zu qualifizieren”, sagte Jeß, die seit der Hallensaison an einer Fußverletzung laboriert. Zuletzt wurde eine Wassereinlagerung diagnostiziert, die eine dreiwöchige Trainingspause nach sich zieht.

Trotz des Rückschlags lässt sich die 18-Jährige, die sich momentan mit Radfahren und Stabilisationstraining fit hält, nicht entmutigen: „Meine Zubringerwerte sind sehr gut. Deshalb hoffe ich, schnell wieder fit zu werden und bei der Jugend- und Junioren-DM Mitte August mit dabei zu sein”, sagte die Hochspringerin. Kimberly Jeß war 2008 in Bydgoszcz (Polen) mit 1,86 Metern sensationell U20-Weltmeisterin geworden. Kurze Zeit später sprang die damals 16-Jährige im Freien 1,90 Meter und in der Hallensaison 2009 sogar 1,91 Meter.

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400 Meter: Schembera rennt an DLV-Spitze

Sonntag, 7. Februar 2010 20:28

Mal wieder hat Robin Schembera (TSV Bayer 04 Leverkusen) für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Der Deutsche 800-Meter-Meister entschied sich nämlich kurzfristig für einen Start bei den Westdeutschen Hallen-Meisterschaften in Leverkusen, allerdings über die „kurzen” 400 Meter. Noch am Mittwoch hatte er den Start beim Meeting in Düsseldorf krankheitsbedingt absagen müssen. Doch umso besser zeigte sich der 21-Jährige auf seiner Heimanlage erholt.

Schembera gelang es nämlich nicht nur, die Spezialisten über die Viertelmeile in neuer Bestzeit von 47,74 Sekunden (bisher 47,92 s) zu bezwingen, sondern er setzte sich mit dieser Zeit auch an die Spitze der deutschen Bestenliste. Dabei teilte sich der Leverkusener das Rennen gut ein. Erst nach 23,8 Sekunden - eine für Langsprint-Spezialisten sehr langsame Zwischenzeit - passierte er die 200-Meter-Marke. Somit war die zweite Runde, in der er den lange führenden Wattenscheider Alexander Meisolle (48,26 Sekunden) noch überholte und klar distanzierte, fast genauso schnell wie die Startrunde. Meissolle wurde am Ende noch von Matthias Bos (TV Gladbeck; 48,21 s), der in einem anderen Zeitlauf startete, auf Platz drei verdrängt.

Hier das Video des Rennens: www.youtube.com/user/Bayer04LevLa#p/c/675934FBBC89BC10/23/MMFQOilCkg4

„Am Samstag habe ich noch ein hartes Tempoprogramm absolviert. Das lief aber nicht wirklich gut. Deshalb bin ich mit der Zeit natürlich noch zufriedener”, erklärte Schembera. Am nächsten Samstag misst sich der angehende Polizei-Kommissar dann erstmals 2010 in einem stark besetzten Meeting.  [...]

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