Tag-Archiv für » Neubert «

DM Tag zwei: Doppel-Gold und zweimal Silber

Sonntag, 5. Juli 2009 20:08

Zweimal Gold, zweimal Silber. Die Bilanz des Trackteam Burg-Wächter bei den 109. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften fällt glänzend aus. So konnte Weitspringerin Sophie Krauel (TuS Jena) in einem leistungsstarken und spannenden Wettbewerb ihren Vorjahrestitel verteidigen. Ihr DM-Ergebnis von Nürnberg 2008 steigerte die 24-Jährige im Donaustadion um satte 30 Zentimeter auf 6,70 Meter. „Es war ein grandioser Wettkampf. Ich bin glücklich, dass es endlich mit einer 70er-Weite geklappt hat”, sagte die strahlenden Siegerin.

Startete der Wettkampf noch recht bedächtig, schaukelten sich die Weitspringerinnen hoch. Auslöser war Sophie Krauels dritter Sprung auf 6,64 Meter. In den nächsten Versuchen ließ sie 6,68 und 6,70 Meter folgen. Die drei Bestleistungen (vorher 6,63 m) waren auch nötig, denn auch Beatrice Marscheck (LAZ Gießen, 6,67 m), Bianca Kappler (LC asics Rehlingen, 6,64 m) und Melanie Bauschke (LG Nike Berlin, 6,63 m) überzeugten. Damit behält Krauel, was Freiluft-Meisterschaften betrifft, eine weiße Weste. Bei ihren bisher einzigen Starts (2008 und 2009) war die 24-Jährige vorn. „Das Gold 2008 möchte ich nach der Verletzung von Bianca aber nicht zählen. Das hier ist mein erster Titel”, sagte die strahlende Siegerin. [...]

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DM-Tag eins: Elbe holt Silber und Blech

Samstag, 4. Juli 2009 21:26

Der erste Tag der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Ulm hat für die Athleten des Trackteam Burg-Wächter viele Top-Leistungen aber keine Einzelmedaille gebracht. So musste sich Stabhochspringer Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) mit Rang fünf begnügen. 5,60 Meter reichten im Ulmer Donaustadion nicht zum Sprung aufs Treppchen. Trotzdem war der 19 Jahre Junioren-Weltrekordler nicht unzufrieden. „Zuerst war ich ziemlich bedient, aber dann habe ich realisiert, dass andere besser waren”, sagte Holzdeppe.

Dabei hatte der Pfälzer durchaus die Chance, aufs Treppchen zu springen. 5,40 und 5,60 Meter nahm Holzdeppe im ersten Anlauf. Doch an der WM-Norm von 5,70 Metern scheiterte der Olympia-Achte ganz knapp. „Ich weiß gar nicht, warum die Latte im zweiten Verlauf gefallen ist”, sagte Holzdeppe. Und in der Tat hatte er die Latte nur ganz knapp touchiert. Beim dritten Sprung hatte der Youngster dann keine Chance mehr, da ein verhärteter Oberschenkelmuskel keinen kontrollierten Anlauf mehr zuließ.

Die vier Springer vor Holzdeppe nahmen alle 5,70 Meter. Über den Sieg musste sogar ein Stechen entscheiden, das Alexander Straub (LG Filstal) gegen Tobias Scherbarth (TSV Bayer Leverkusen) für sich entschied. Dahinter landeten aufgrund der Fehlversuchsregel Björn Otto (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) auf Platz drei und Tim Lobinger (LG Stadtwerke München) auf Platz vier.

Obwohl Holzdeppe mit dem DM-Ergebnis die Weltmeisterschaften in Berlin (15.-23. August) verpasst hat, schaut er positiv in die Zukunft. „Ich werde jetzt noch bei einigen Meetings starten und dann steht die U23-EM an. Dort will ich natürlich um die Medaillen mitspringen”, sagte Holzdeppe. Seinen ersten großen Meeting-Start bestreitet der Abiturient schon am kommenden Dienstag beim Super-Grand-Prix am kommenden Dienstag in Lausanne (Schweiz).

Etwas niedergeschlagen schaute Anne-Kathrin Elbe (TSV Bayer Leverkusen) nach dem Ulmer 100-Meter-Hürden-Finale drein, als die Vorjahresdritte die Bronzemedaille in 13,36 Sekunden als Vierte nur knapp verpasste: „Der Start war schlecht. Der Lauf selber war dagegen gut und ich konnte noch mal etwas aufholen”, sagte die Leverkusenerin. Im Vorlauf blieb die Deutsche Juniorenmeisterin in 13,31 Sekunden nur vier Hundertstelsekunden über ihrer Bestleistung aus diesem Jahr. Gold ging an die Bremerin Carolin Nytra mit DM-Rekord von 12,78 Sekunden.

Ihren zweiten Einsatz versilberte Elbe am Ende des ersten Tages zusammen mit Cathleen Tschirch, Mareike Peters und Katrin Krause in der 4×100-Meter-Staffel. In 44,61 Sekunden mussten die Leverkusenerinnen nur der straken Mannschaft vom TV Wattenscheid (43,83 s) den Platz auf dem obersten Treppchen lassen. [...]

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Schembera spurtet zum ISTAF-Sieg

Sonntag, 14. Juni 2009 22:57

Zwei Monate vor den 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaften an selber Stelle konnte Robin Schembera (TSV Bayer 04 Leverkusen) schon einmal die blaue Bahn des Berliner Olympiastadions testen. Vor 63.000 Zuschauern setzte sich der 20-Jährige in einem Wettbewerb, der nicht zum offiziellen Golden-League-Programm des 68. ISTAF zählte, in 1:45,96 Minuten über 800 Meter durch. Klar hinter dem Deutschen Meister liefen mit Michael Rimmer (Großbritannien; 1:46,31) und dem Kenianer Reuben Bett (1:46,68) zwei Athleten mit 1:44er-Bestzeiten ins Ziel.

„Das Rennen war auf der ersten Runde leider zu schnell und dann zwischen 400 und 600 Metern zu langsam. Da war die WM-Norm nicht mehr möglich”, sagte Schembera. Um zwischen dem 15. und 23. August wieder in Berlin zu laufen, verlangt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) 1:45,40 Minuten. Schembera ist in diesem Jahr bisher bei 1:45,63 Minuten angekommen. „Das ist schon ein bisschen ärgerlich. Ich wäre die Norm gern in Berlin gerannt. Ich spüre aber, dass meine Form deutlich besser ist als im vergangenen Jahr. Da wird es mit der Norm noch klappen”, sagte der amtierende Junioren-Europameister.

Schembera teilte sich das Rennen beim ISTAF klug ein und ging erst auf der Zielgeraden in die Offensive. Dort zog er von Position drei aus am Erfurter Sebastian Keiner (Vierter in 1:46,80) und Reuben Bett vorbei. Der Leverkusener war klar der endschnellste Mittelstreckler auf den letzten Metern und lief so zu einem eindeutigen Sieg. [...]

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