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Robin Schembera: „Gebe bei WM Vollgas“

Dienstag, 18. August 2009 12:44

Robin Schembera (TSV Bayer 04 Leverkusen) gehört zu den größten deutschen Lauf-Hoffnungen und feiert am Donnerstag in Berlin seine WM-Premiere. Im Interview spricht der 20-Jährige über seine Erwartungen, was ihn mit Hochspringer Raul Spank verbindet und wie er schon bald in die absolute Weltspitze laufen könnte. 

Herr Schembera, am Samstag ist bei der Leichtathletik-WM in Berlin der erste Startschuss gefallen. Für sie wird es am Donnerstag ernst, dann steht der 800-Meter-Vorlauf an. Spüren Sie schon ein Kribbeln in den Beinen?
Ich bin am Montag endlich nach Berlin angereist, nachdem ich eine Woche in Kienbaum verbracht habe und ich muss sagen, seitdem ich hier bin, ist die Nervosität und Vorfreude ordentlich gestiegen. Man bekommt viel mehr vom Wettkampfgeschehen mit und unterhält sich schließlich auch mit den Athleten, die schon im Olympiastadion gestartet sind.

Mit 20 Jahren erleben Sie in Berlin Ihre erste große internationale Meisterschaft. Wie fühlen Sie sich so kurz davor, wie sehen Ihre WM-Ziele aus?
Ich fühle mich super und bin richtig heiß auf das Stadion, die Zuschauer und die Atmosphäre. Ich starte das erste Mal bei so einem Riesenevent - und dann auch noch im eigenen Land! Ich werde versuchen, ins Halbfinale zu laufen. Dort muss man sehen, was möglich ist. Wenn nicht alles total schief läuft, dann müsste das Halbfinale mit einem guten Endspurt machbar sein.

 Das Berliner Olympiastadion scheint ja ein gutes Pflaster für Sie zu sein. Im Juni haben Sie das Rennen beim DKB-ISTAF gewonnen…
…und es war eine phänomenale Stimmung. Gerade 100 Meter vor dem Ziel, als ich den führenden Kenianer überspurten konnte, gingen die Zuschauer so richtig mit und haben mich ins Ziel getragen. Das will ich einfach nochmal erleben. Viele Freunde sind live im Stadion dabei und werden mit mir leiden und vielleicht auch mit mir feiern.  [...]

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Jeß und Zender holen JDM-Gold

Samstag, 8. August 2009 16:34

Zum Ende der Saison kommt Kimberly Jeß (LG Rendsburg/Büdelsdorf) wieder richtig gut in Schwung: Die Hochsprung-U20-Weltmeisterin verteidigte bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rhede ihren B-Jugend-Titel aus dem Vorjahr in einem packenden Wettbewerb. Mit 1,83 Metern, derselben Höhe wie im vergangenen Jahr im Berliner Olympiastadion, setzte sich die 17-Jährige gegen die höhengleiche Nadja Kampschulte (TG Harkort Wetter) durch, die allerdings einen Fehlversuch mehr auf dem Konto hatte. Die Bronzemedaille sicherte sich Nathalie Schumacher (TuS Dierdorf) mit 1,74 Metern.

„Ich hatte mir vorgenommen, wieder höher als 1,80 Meter zu springen. Das ist mir gelungen”, sagte eine glückliche Kimberly Jeß, nachdem sie ihre Saisonbestleistung um drei Zentimeter steigern konnte. Alle Höhen (von 1,71 Metern bis zur Siegeshöhe) nahm die Norddeutsche im ersten Anlauf, sodass Kampschulte, die immer nach Jeß an der Reihe war, bei jeder Höhe nachziehen musste, um im Rennen um Gold zu bleiben. Bei 1,80 Metern leistete sich die Silbermedaillengewinnerin allerdings einen Fehlversuch, der die JDM entscheiden sollte. [...]

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DM Tag zwei: Doppel-Gold und zweimal Silber

Sonntag, 5. Juli 2009 20:08

Zweimal Gold, zweimal Silber. Die Bilanz des Trackteam Burg-Wächter bei den 109. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften fällt glänzend aus. So konnte Weitspringerin Sophie Krauel (TuS Jena) in einem leistungsstarken und spannenden Wettbewerb ihren Vorjahrestitel verteidigen. Ihr DM-Ergebnis von Nürnberg 2008 steigerte die 24-Jährige im Donaustadion um satte 30 Zentimeter auf 6,70 Meter. „Es war ein grandioser Wettkampf. Ich bin glücklich, dass es endlich mit einer 70er-Weite geklappt hat”, sagte die strahlenden Siegerin.

Startete der Wettkampf noch recht bedächtig, schaukelten sich die Weitspringerinnen hoch. Auslöser war Sophie Krauels dritter Sprung auf 6,64 Meter. In den nächsten Versuchen ließ sie 6,68 und 6,70 Meter folgen. Die drei Bestleistungen (vorher 6,63 m) waren auch nötig, denn auch Beatrice Marscheck (LAZ Gießen, 6,67 m), Bianca Kappler (LC asics Rehlingen, 6,64 m) und Melanie Bauschke (LG Nike Berlin, 6,63 m) überzeugten. Damit behält Krauel, was Freiluft-Meisterschaften betrifft, eine weiße Weste. Bei ihren bisher einzigen Starts (2008 und 2009) war die 24-Jährige vorn. „Das Gold 2008 möchte ich nach der Verletzung von Bianca aber nicht zählen. Das hier ist mein erster Titel”, sagte die strahlende Siegerin. [...]

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