Portrait

Name: Celina Leffler
Geburtsdatum: 9. April 1996
Größe: 1,74 m
Gewicht: 61 kg
Disziplin: Siebenkampf
Bestleistungen: Freiluft: 6070 Punkte (Siebenkampf; 2017); Halle: 4347 Punkte (Fünfkampf; 2016)
Trainer: Holger Klein
Verein: SSC Koblenz-Karthause
Beruf: Medizinstudentin
Hobbys: Sport, Musik hören, lesen, Freunde treffen
Sportliche Ziele: Starts bei internationalen Meisterschaften

 

Größte Erfolge

2016: 3. U23-EM; erstmals über 6000 Punkte
2016: Deutsche Hallenmeisterin (Fünfkampf), 11. Hallen-WM
2015: Halbfinale U20-EM (100 m Hürden), Deutsche U20-Meisterin (100 m Hürden), zweitbeste U20-Siebenkämpferin der Welt (5835 Punkte), 3. U20-Hallen-DM (60 m Hürden und Weitsprung)
2014: 4. U20-WM (Siebenkampf), 2. U20-DM (Weitsprung, 100 m Hürden, Hallen-Fünfkampf)
2013: 1. U18-WM (Siebenkampf), 1. U18-DM (4x100m), 1. U18-DM (Siebenkampf-Mannschaft), 1. U18-DM (Siebenkampf), 1. U18-DM (Hallenfünfkampf), 1. U18-DM (Weitsprung)
2012: 5. U18-DM (Siebenkampf-Mannschaft)
2011: leider verletzt

 

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Persönliches

Du studierst seit 2014 Medizin. Warum hast Du Dich für diesen Studiengang entschieden?
Das Studium bietet viele Möglichkeiten. Ich habe später die Chancet, mich zwischen ganz unterschiedlichen medizinischen Berufen zu entscheiden.

Was machst Du in der Freizeit?
Wenn ich nicht im Training oder auf Wettkämpfen bin, unternehme ich viel mit Freunden. Zu Hause höre ich gern Musik, lese und oder mache etwas mit meinen kleinen Geschwistern. Davon habe gleich fünf zu Hause.

Wie bist Du zur Leichtathletik gekommen?
Das kann ich gar nicht so genau sagen, ich habe eigentlich schon immer gern Leichtathletik gemacht. In der Schule zum Beispiel hat es mir im Sportunterricht am meisten Spaß gemacht, wenn wir auf dem Sportplatz waren.

Hast Du Vorbilder, im Sport oder fürs Leben allgemein?
Nein, ich habe keine konkreten Vorbilder. Verschiedene Sportler oder Personen beeindrucken mich zwar, aber es gibt nicht eine bestimmte Person, die ich als mein Vorbild ansehe.

 

Training

Wie trainierst Du?
Ich trainiere sechsmal pro Woche, der Sonntag ist normalerweise immer frei. Ab und zu kann ich zum Beispiel eine Ausdauereinheit allein zu Hause absolvieren; aber meistens trainiere ich mit meinem Heimtrainer Holger Klein in einer kleinen Trainingsgruppe in Koblenz.

Was ist besonders wichtig im Siebenkampf?
Im Siebenkampf muss man „von Disziplin zu Disziplin“ denken. Das heißt, man konzentriert sich immer nur auf die Disziplin, die als Nächstes ansteht und nicht etwa schon auf den abschließenden 800-Meter-Lauf oder eine vorangegangene Disziplin, die vielleicht nicht ganz so gut lief. Nur so – wenn der Fokus komplett auf einer Sache liegt – ist es möglich, bei jeder der sieben Disziplinen das Beste aus sich herauszuholen. Dann gibt es am Ende auch eine gute Gesamtpunktzahl.

Auf welche Disziplinen legst Du im Training besonderen Wert?
Ziel ist es natürlich, in allen Disziplinen so gut wie möglich zu sein. Generell trainiere ich also viel für die Schnelligkeit und Schnellkraft, da diese Komponenten die Grundlage für fast alle Disziplinen bilden. Darüber hinaus trainiere ich jede Disziplin mindestens einmal pro Woche. Als besonders wichtig empfinde ich die Hochsprung- und Speerwurfeinheiten, weil ich dort noch am meisten an meiner Technik arbeiten kann.

Du hast Dich von 2012 auf 2013 um mehr als 1000 Punkte im Siebenkampf gesteigert. Wie geht das?
Ich denke dafür gibt es vor allem zwei Gründe: Zum einen musste ich 2011 aufgrund einer Verletzung die komplette Freiluftsaison aussetzen und eine lange Trainingspause einlegen. 2012 konnte ich dann zum Glück wieder normal trainieren und auch an Wettkämpfen teilnehmen, aber ich war durch die lange Pause noch nicht ganz in Form. Vergangenes Jahr (2013) habe ich diesen konditionellen Rückstand dann endgültig wieder aufgeholt. Zum anderen habe ich mich vor allem im Speerwurf und Hochsprung technisch stark verbessert. So kam dann irgendwie die Steigerung um 1001 Punkte zustande …

 

Trainingswoche in der Vorbereitungsperiode

Montag: Stabilisation, Kraft- und Schnelligkeitstraining
Dienstag: (Medizinball-) Würfe und Sprünge
Mittwoch: Koordination und Tempoläufe (das ganze Jahr über draußen)
Donnerstag: Würfe und Sprünge
Freitag: Stabilisation, Kraft- und Schnelligkeitstraining
Samstag: Koordination und Ausdauer
Sonntag: frei