Ermüdungsbruch bremst Alina Reh aus, Olympia weiter im Blick

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Sie wäre die Top-Favoritin für die 10.000-Meter-DM am Samstag in Mainz gewesen. Doch ein Ermüdungsbruch im linken Wadenbein verhinderte den Start vom Alina Reh (SCC Berlin Top-Team) bei den nationalen Titelkämpfen. „Die Verletzung wurde diese Woche bei einer MRT-Untersuchung finael diagnostiziert“, berichtete die EM-Dritte über 10.000 Meter. Anstatt Lauftraining stehen für die nächsten Wochen nun Aquajogging-Einheiten auf dem Programm. „Mitte Mai folgt eine Kotrolluntersuchung. Dann sehen wir, wann ich wieder laufen kann“, so Alina Reh.

Alina Reh und die Erinnerungen an 2018

Die Probleme im Sprunggelenk waren bei der Laichingerin bereits Mitte April aufgetaucht. Daraufhin stellte sie das Lauftraining ein und setzte auf alternative Einheiten. „2018 hatte ich die identische Verletzung im rechten Wadenbein eine knappe Woche später. Darum weiß ich, dass ich Geduld haben muss. Gleichzeitig weiß ich aber auch, was danach möglich ist. Das hat die EM in Berlin gezeigt“, sagte die 23-Jährige. Eben bei der EM lief sie sensationell zu Bronze.

Ihr Ziel für 2021 bleiben die Olympischen Spiele in Tokio. Die Norm dafür hat Alina Reh bereits 2019 als Deutsche 10.000-Meter-Meisterin mit 31:19,87 Minuten unterboten. Für eine endgültige Nominierung muss sie allerdings noch einen Leistungsnachweis erbringen. Der ist wahlweise über 5.000 oder 10.000 Meter möglich.

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