Kein Olympia-Start: Alina Reh vom Körper ausgebremst

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Sie hatte die Olympia-Norm über 10.000 Meter mit 31:19,87 Minuten schon 2019 erfüllt und musste auch die nationale Konkurrenz im Rennen um die drei Startplätze für Tokio nicht fürchten. Doch am Ende finden die aufgrund der Corona-Pandemie von 2020 auf diesen Sommer verschobenen Spiele in Japans Hauptstadt ohne Alina Reh statt.

Der Körper machte der Langstrecklerin vom SCC Berlin dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung. Auf einen Ermüdungsbruch im Sprunggelenk folgte ein Ödem im Knie. An die geforderte Erfüllung der Bestätigungsnorm für 2019 erreichte Olympia-Normen war nicht zu denken. Anstatt sich den Feinschliff für ihre Olympia-Premiere zu holen, schuftet Alina Reh nun bei der Reha in Herxheim fürs Comeback auf der Laufbahn.

Normales Lauftraining noch nicht wieder möglich

„Es sollte dieses Jahr einfach nicht sein. Aktuell kann ich noch gar keine normalen Laufeinheiten absolvieren. Nur auf speziellen Laufbändern, bei denen ich nicht mein komplettes Körpergewicht tragen muss“, erklärt Alina Reh. Außerdem gibt sie freimütig zu, dass sie aktuell nicht zu den besten 30 Läuferinnen der Welt gehöre, die sich für Tokio qualifiziert haben. In diesem Jahr konnte die 24-Jährige noch gar keine Rennen bestreiten. Wären die Spiele wie geplant 2020 über die Bühne gegangen, hätte die Form gepasst. So lief sie im Juni 2020 starke 31:26 Minuten über 10 Kilometer.

Natürlich ist der Rückschlag kurz vor dem absoluten Höhepunkt einer sportlichen Karriere bitter. Doch mit 24 Jahren ist Alina Reh noch längst nicht im besten Langstreckenalter. Schon in drei Jahren stehen in Paris die nächsten Olympischen Spiele auf dem Programm. Kommendes Jahr stehen sogar zwei Highlights im Leichtathletik-Kalender: die EM in München gefolgt von der WM in Eugene, der Leichtathletik-Hochburg der USA. Bis dahin wird Alina Reh sich mit schnellen Zeiten auf Bahn und Straße zurückgemeldet haben. Denn Laufen und Alina Reh bilden einfach eine perfekte Einheit.

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