Luis Brandner und Alina Reh mit flottem Bahn-Einstand

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Alina Reh und Luis Brander legten im Erfurter Steigerwaldstadion einen schnellen Saison-Einstand hin.

Fünf Wochen vor den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig nimmt die nationale Leichtathletik mit Verspätung langsam Fahrt auf. Denn über viele Wochen waren Wettkämpfe aufgrund der Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie nicht möglich. So feierten Sprint-Talent Luis Brandner (Erfurter LAC – Top-Team) und Langstrecken-Ass Alina Reh (SSV Ulm 1846) am Freitagabend in Erfurt ihre Saisonpremieren auf der Laufbahn.

10,46 Sekunden – Luis Brandner nur zweimal schneller

Für Luis Brandner war das Einladungssportfest im Steigerwaldstadion der erste Wettkampf nach 13-monatiger Pause. Zunächst hatte den 19-Jährigen eine Verletzung außer Gefecht gesetzt, dann folgte die Coronavirus-Pandemie. Dass der Schüler die lange Zeit für einen guten Saisonaufbau genutzt hat, bewies er über 100 Meter mit 10,46 Sekunden. Nur zweimal war der Sprinter in seiner Karriere schneller. Damit musste sich Luis Brandner nur seinem Trainingskameraden Julian Reus geschlagen geben. Der deutsche Rekordler legte mit 10,24 Sekunden ein starkes Saisondebüt hin. Rang drei ging an Malte Stangenberg (LC Jena) mit 10,57 Sekunden.

„Nach dieser langen Pause hatte ich wieder richtig Bock auf ein Rennen“, sagte Luis Brandner. Auch mit der Zeit war der 19-Jährige zufrieden. „Ich habe die ganze Woche normal trainiert. Da fehlt dann natürlich etwas die Frische. Die wird sicherlich bei den kommenden Rennen noch kommen“, so Luis Brandner. Obwohl dieses Leichtathletik-Jahr ohne internationale Höhepunkte über die Bühne gehen wird, soll die Bestzeit von 10,41 Sekunden bald fallen.

Alina Reh läuft 8:51,36 Minuten im Männer-Rennen

Nach ihrem starken 10-Kilometer-Rennen vor vier Wochen in Berlin (31:26 min) hat Alina Reh in Erfurt ihr erstes Saisonrennen auf der Bahn absolviert. Am Freitagabend war sie über 3000 Meter mit 8:51,36 Minuten schnellste Läuferin. Allerdings ging ihre Zeit nicht in die Wertung ein, da sie im Männerrennen startete. Dort musste die Langstrecklerin vom SSV Ulm 1846 nur Kilian Grünhagen (LG Braunschweig; 8:38,29 min) und Robin Müller (LAC Erfurt; 8:45,20 min) den Vortritt machen. Der offizielle Sieg bei den Frauen ging an Eileen Seebon (SV Kraftverkehr Heiligenstadt) mit 10:11,85 Minuten.

„Gern wäre ich ein bisschen schneller gelaufen. Eine Zeit um 8:45 Minuten hatte ich angepeilt“, sagte Alina Reh nach dem Rennen. Doch dafür war der Mittelteil des Rennens zu langsam. „Auf den Runden zwei bis vier habe ich Zeit liegengelassen“, so die Laichingerin. Trotzdem sei es schön gewesen, „endlich wieder ins Wettkampfgeschehen einzugreifen“. Natürlich fanden die Wettkämpfe unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln statt.

2 Antworten

  1. Michael Daun

    Liebe Alina,
    sehr groß ist meine Freude über das erste Bahnrennen von dir im Jahr 2020 freue dich über die Zeit von 8:51,36 Minuten es ist doch „super gut“, nur zwei Männer waren eher im Ziel. Sonntag in vier Wochen am 9.August startest du über 5000- Meter bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig dafür wünsche ich dir jetzt schon alles erdenklich Gute. Viel Erfolg und natürlich „gute Beine“.Leider finden die Wettkämpfe ohne Zuschauer statt, die Eintrittskarte habe ich schon einige Monate um dich zu sehen liebe Alina aber das Coronavirus lässt es ja nicht zu. Bis dahin wünsche ich dir gute Trainingseinheiten und immer nur gesund bleiben.Eine kleine Hoffnung besteht doch noch dich liebe Alina beim Rennen zu sehen die Kamera bleibt beim 5000-Meter- Lauf der Frauen und wechselt nicht zu einer technischen Disziplin.
    „Herzliche Grüße“
    Michael

  2. Michael Daun

    Liebe Alina,
    „von mir eine Richtigstellung“ dein Start über 5000 Meter bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig findet am Samstag den 8.August statt und nicht am Sonntag 9.August.
    Noch einmal wünsche ich dir liebe Alina weiterhin ein gutes Training mit den „ebenso guten Beinen.“
    Und viel Gesundheit!
    Herzliche Grüße
    Michael

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