Valencia: Alina Reh erleidet Prellungen nach Massensturz am Start

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Die Videoaufnahmen vom Start des hochkarätigen 10-Kilometer-Rennens am Sonntag in Valencia sahen richtig übel aus. Dutzende Läufer fielen nach wenigen Metern auf der abgesperrten Straße übereinander. Damit war das Rennen für viele Starter bereits gelaufen. Auch Alina Reh zählte wie der deutsche Marathon-Rekordler Amanal Petros (beide SCC Berlin) zu den Leittragenden und fand sich urplötzlich auf dem harten Asphalt wieder. Die Laichingerin brauchte einige Zeit, um sich aus dem Pulk zu befreien und konnte das Rennen fortsetzen. Im Ziel wurde die Cross-EM-Dritte ärztlich untersucht und eine Gehirnerschütterung konnte ausgeschlossen werden.

„Mir geht es wieder ganz gut, ich bin mit ein paar Prellungen und Schürfwunden davongekommen. Eine solche Situation möchte ich aber nicht noch einmal erleben, es war schon ein enormer Schock, plötzlich mit so vielen anderen auf der Straße zu liegen“, sagte Alina Reh nach dem Rennen. Zu allem Überfluss verlor die 25-Jährige beim Sturz ihre Startnummer und damit auch den darin integrierten Zeitmess-Transponder. So fehlt in den Ergebnislisten ihre Zeit. Inoffiziell kam Alina Reh nach etwa 32:08 Minuten ins Ziel, was zu Rang 14 gereicht hätte.

Alina Reh zeigt trotz Sturz gute Form

„Durch den Sturz habe ich für den ersten Kilometer etwa 3:45 Minuten benötigt. Damit war natürlich klar, dass es keine Top-Zeit mehr geben wird“, so Alina Reh. Etwa 35 Sekunden verlor sie damit auf dem ersten Kilometer. Zieht man diese von der inoffiziellen Zeit ab, wäre sie etwa in den Bereich ihrer Bestzeit von 31:26 Minuten und in einem Weltklassefeld unter die Top 10 gekommen. Kristina Hendel (LG Braunschweig) lief in 33:35 Minuten auf Platz 25.

An der Spitze verpasste Yalemzerf Yehualaw ihren eigenen Weltrekord nur knapp. Die Äthiopierin war mit 29:19 Minuten nur fünf Sekunden langsamer als bei ihrem Rekordrennen vor einem Jahr. Bei den Männern siegte der Kenianer Weldon Langat in der Weltklassezeit von 26:55 Minuten. Amanal Petros steigerte trotz der Probleme beim Start seine Bestzeit deutlich auf 28:03 Minuten und belegte damit Platz 14. Auf Platz 25 kam Maximilian Thorwirth (SFD Düsseldorf Süd) ins Ziel, der sich um rund eine Minute auf 28:33 Minuten steigerte. Rang 48 belegte Jonathan Dahlke (TSV Bayer 04 Leverkusen) mit 28:59 Minuten.

 

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