Marie Scheppan erlebt in Regensburg „400 Meter Freistil“

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Und dann kam der Regen. Und wie! Marie Scheppan (LC Cottbus) verließ die Laufbahn des Regensburger Stadions am Weinweg bei der Sparkassen-Gala am Sonntag wie der sprichwörtlich „begossene Pudel“. Pünktlich zu ihrem 400-Meter-Zeitlauf hatte der Himmel erneut die Schleusen sperrangelweit geöffnet. An eine schnelle Zeit war für die 19-Jährige wie für ihre Konkurrentinnen nicht zu denken. Am Ende setzte sich die Cottbuserin über „400 Meter Freistil“ klar in 55,10 Sekunden durch. In der Endabrechnung der vier Zeitläufe bedeutete das Platz neun.

Das Rennen in Regensburg zeigte aber keineswegs das aktuelle Potenzial von Marie Scheppan. Wäre die Deutsche U20-Meisterin in einem der ersten beiden – bei Sonnenschein gestarteten – Rennen gelaufen, wäre eine klare Saisonbestleistung möglich gewesen, obwohl das Meeting schon zuvor aufgrund eines Unwetters etwa eine Stunde unterbrochen werden musste. „Da wartet man schon so lange – und dann das. Einen solchen Regen bei einem Wettkampf habe ich noch nie erlebt“, sagte eine völlig durchnässte Marie Scheppan nach dem Rennen.

Dass die Form eigentlich passt, hatte die 19-Jährige am Samstag an selber Stelle erwiesen. Bei der „Laufnacht“ steigerte Marie Scheppan als „Aufgalopp“ für die 400 Meter ihre 200-Meter-Bestzeit bei Gegenwind um eine Hundertstel auf 24,91 Sekunden. Das zeigt deutlich, dass für die Zweite der Olympischen Jugendspiele auch auf der Stadionrunde deutlich mehr möglich ist.

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