Windiges 400-m-Debüt: 54,84 sec für Marie Scheppan in Dresden

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Das Abendsportfest am Freitag in Dresden war das erste größere Leichtathletik-Meeting in der Corona-Pandemie. Dabei mussten sich die Starter nicht nur gegen die Konkurrenz behaupten, sondern auch gegen den starken Wind, der durch das Heinz-Steyer-Stadion wehte. Über 400 Meter musste Marie Scheppan in Dresden auf der ersten Streckenhälfte gegen den starken Wind ankämpfen. So blieben für die 19-Jährige vom LC Cottbus bei ihrer Saisonpremiere auf der Stadionrunde die Uhren erst nach 54,84 Sekunden stehen. Mit dieser Zeit setzte sich die Deutsche U20-Meisterin im zweiten Zeitlauf durch.

Der Gesamtsieg ging an die mit 51,97 Sekunden in diesem Jahr schnellste deutsche Viertelmeilerin Corinna Schwab. Die Regensburgerin gewann den dritten Zeitlauf in 52,94 Sekunden und blieb damit klar über ihrer deutschen Jahresbestzeit. Ein Beweis für die schwierigen Bedingungen auf der Rundbahn.

„Schade, dass wir nicht zusammen in einem Rennen waren. Mit Corinna hätte ich eine bessere Orientierung gehabt“, sagte Marie Scheppan. Von den Trainingsleistungen her wäre auch eine deutlich bessere Zeit möglich gewesen. „Eine Zeit unter 54 Sekunden sollte es eigentlich sein. Damit wäre ich zufrieden gewesen“, so die Cottbuserin. Die nächste Chance dazu bietet sich der 19-Jährigen in zwei Wochen bei der Sparkassen-Gala in Regensburg.

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