10,41 Sekunden: Luis Brandner so schnell wie nie

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Gleich im ersten Saisonrennen hat Luis Brander (LAC Erfurt Top-Team) für ein Ausrufezeichen gesorgt. Der Sprint-Youngster stürmte bei den „Chrono Classics“ am Samstag in Weinheim in 10,41 Sekunden zum 100-Meter-Sieg in der U20-Klasse. Mit seinem starken Finish setzte er sich vor den ebenfalls überzeugenden Elias Goer (Sprintteam Wetzlar; 10,42 sec) und Nick Kocevar (TSV Bad Endorf; 10,44 sec) durch. Damit steigerte der Erfurter seine knapp 20 Monate alte Bestleistung um drei Hundertstel und unterbot gleichzeitig die Norm von 10,60 Sekunden für die U20-EM Mitte Juli in Boras (Schweden) deutlich.

Luis Brandner: „Da ist noch Luft nach oben“

„Das ist ein wirklich solider Saisoneinstieg. Aber es ist noch Luft nach oben“, bewertete Luis Brandner die beiden Rennen in Weinheim. Seinen Vorlauf hatte er mit 10,61 Sekunden für sich entschieden. Speziell am Start und in der Beschleunigung sieht der Schützling vom Gerhard Jäger noch Potenzial. „Außerdem darf man nicht vergessen, dass ich aus einer vollen Trainingswoche komme. Da fehlt dann doch die letzte Spritzigkeit“, so der Erfurter.

Über Mannheim zur U20-EM

Obwohl Luis Brandner mit seinen 10,41 Sekunden die deutsche U20-Bestenliste über 100 Meter anführt, ist er noch nicht fix qualifiziert für die U20-EM vom 18.-21. Juli in Boras. Die drei Startplätze werden traditionell bei der Junioren-Gala in Mannheim (29./30. Juni) vergeben. Der zweifache U20-Hallenmeister muss sich dabei gegen ein gutes halbes Dutzend deutsche Sprint-Talente behaupten. Dass er dazu bereit ist und ein klarer Anwärter auf das U20-EM-Ticket ist, hat Luis Brandner am Samstag in Weinheim eindrucksvoll bewiesen.

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