Alina Reh kann mit Cross-EM planen

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Das Kräftemessen der besten deutschen U20-Läuferinnen hat am Samstag beim Sparkassen-Cross in Pforzheim gehalten, was es versprochen hatte: Konstanze Klosterhalfen präsentierte sich auf dem trockenen und dadurch harten Geläuf als die Stärkste. Die Leverkusenerin wies auf den 4,8 Kilometern mit Alina Reh (TSV Erbach) die Doppel-U20-Europameisterin und Deutsche Meisterin über 5.000 Meter in die Schranken.

Die U20-EM-Dritte über 1.500 Meter war nach 15:17,7 Minuten als Erste im Ziel. Drei Sekunden dahinter lief Alina Reh ein. Dritte wurde mit Sarah Kistner vom MTV Kronberg (15:31,8 min) die Team-Weltmeisterin im Berglauf. Mit Anna Gehring (SC Itzehoe; 15:41,9 min) blieb eine weitere Läuferin noch unter 16 Minuten. Damit qualifizierten sich Konstanze Klosterhalfen und Alina Reh direkt für die Cross-EM am 13. Dezember in Toulon (Frankreich). Weitere Athletinnen werden nach dem Darmstadt-Cross am kommenden Sonntag fürs deutsche Team nominiert.

Zufrieden mit der Leistung > „Konstanze war hinten raus die stärkere Läuferin. Trotzdem bin ich zufrieden mit meiner Leistung“, sagte Alina Reh nach dem Rennen. Die 18-Jährige hatte am vergangenen Sonntag ein kräftezehrendes Trainingslager in Portugal beendet und war dementsprechend noch nicht ganz frisch auf dem Pforzheimer Kurs. Konstanze Klosterhalfen war auch überrascht, die Laichingerin bezwingen zu können: „Alina hat ein schnelles Tempo vorgelegt. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, noch einmal aufschließen zu können.“ In vier Wochen bei der Cross-EM in Toulon werden beide zum erweiterten Kreis der Medaillenkandidatinnen in der U20-Klasse zählen – und Teil eines aussichtsreichen deutschen Cross-Teams sein.

Fast zeitgleich am Samstagnachmittag wurden in Krombach die „Läufer des Jahres“ geehrt. Unter die Top drei in der Kategorie „Profiläuferin 2015“ wurde von der Running-Community laufen.de Alina Reh gewählt. Deutschlands Läuferinnen und Läufer imponierten Rehs Leistungen in der abgelaufenen Saison mit dem Doppelsieg bei der der U20-EM und ihren Überraschungssieg über 5.000 Meter bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen. Noch reichte es für Lauf-Youngster Alina Reh aber nicht zur Auszeichnung zur „Profiläuferin des Jahres“. Diese ging in Krombach an die WM-Dritte über 3.000 Meter Hindernis, Gesa Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt).

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