Alina Reh ist „Jugend-Leichtathletin“ 2015

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reh_alina_hdm15_foto_gantenberg_003.jpg„Doppelsieg“ fürs Trackteam Burg-Wächter: Bei der Wahl zu den „Leichtathleten des Jahres“ hat sich ein Trackteam-Duo bei den „Jugend-Leichtathletinnen“ durchgesetzt. Langstrecklerin Alina Reh (SSV Ulm 1846; bis Ende 2015 TSV Erbach) setzte sich mit 31,0 Prozent der Stimmen vor Gina Lückenkemper (LG Olympia Dortmund; bis Ende 2015 LAZ Soest) durch. Die Sprinterin kam auf 26,4 Prozent der Stimmen. Die dritte Trackteam-Kandidatin, Siebenkämpferin Celina Leffler (SSC Koblenz-Karthause) belegte  mit 2,8 Prozent der Stimmen Platz neun. Bei den „Jugend-Leichtathleten“ war der Mainzer Speerwerfer und Zehnkämpfer Niklas Kaul vorn. Zu den „Leichtathleten des Jahres“ wurden Hindernis-Ass Gesa Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt) und der deutsche Marathonrekordler Arne Gabius (LT Haspa Marathon Hamburg) gewählt.

Insgesamt wurden bei der Wahl, zu der das Internet-Portal „leichtathletik.de“, die „Freunde der Leichtathletik“ und die Zeitschrift „Leichtathletik“  aufgerufen hatten, von den Fans rund 17.000 Stimmen abgegeben. Die „Leichtathleten des Jahres“ werden im Rahmen der Deutschen Hallenmeisterschaften am 27./28. Februar in Leipzig geehrt. Alina Reh wird dann zum zweiten Mal ausgezeichnet. Schon 2014 war die Deutsche 5000-Meter-Meisterin zur besten deutschen Nachwuchs-Leichtathletin gewählt wurden.

Vom Sieg vollkommen überrascht > „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet und finde das natürlich richtig toll. Wenn man gesehen hat, wie viele richtig gute Athleten zur Wahl standen – unter anderem auch Gina Lückenkemper, die ja bei der WM in Peking mit der Staffel-Fünfte war und auch  U20-Europameisterin geworden ist – ist es für mich eine große Ehre, wieder gewonnen zu haben“, sagte Alina Reh gegenüber „leichtathletik.de“ und „Leichtathletik.“ Für sie ist die Auszeichnung „einfach eine große Überraschung“: „Dieses Mal habe ich viel weniger damit gerechnet als letztes Jahr, obwohl das auch schon überraschend war. In diesem Jahr war aber die Leistungsdichte der anderen Athleten einfach sehr groß.“

Alina Reh verdiente sich die Wahl mit einem Doppelsieg bei der U20-EM (3000 und 5000 m) sowie dem DM-Titelgewinn über 5000 Meter der Frauen. Mit 17 Jahren krönte sie sich zur jüngsten Deutschen Meisterin in der Erwachsenenklasse seit dem Jahr 2000. Trotzdem ist die ehrgeizige Athletin nicht komplett mit ihrer Saison zufrieden. „Insgesamt war es in Ordnung, nur von den Zeiten her hat der Schub gefehlt.“ Das soll sich im Jahr 2016 ändern. Über eine Unterdistanz-Steigerung auf den 1500 Metern soll es auch auf den 3000 und 5000 Metern schneller werden. Wenn das gelingt, könnte Alina Reh sogar zum dritten Mal in Folge „Jugend-Leichtathletin des Jahres“ werden. Denn auch 2016 gehört sie noch zur U20-Klasse. Welch ein Ausnahmetalent sie ist, hat sie in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen.

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