Alina Reh läuft beim 10.000-Meter-Europacup auf starken zweiten Platz

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Für Alina Reh (SCC Berlin) sollte der 10.000-Meter-Europacup am Samstagabend in Pacé (Frankreich) der erste echte Härtetest der Saison nach gesundheitlichen Problemen im Frühjahr werden. Und die Langstrecklerin meisterte die Herausforderung bravourös. Fünf Tage nach ihrem 25. Geburtstag zeigte die Laichingerin ein mutiges Rennen über die 25 Bahnrunden und musste nur die starke Yasemin Can ziehen lassen. Alle anderen Läuferinnen schüttelte Alina Reh ab und lief mit 31:39,86 Minuten die zweitschnellste Zeit ihrer Karriere. Den zweiten Streckenabschnitt absolvierte sie dabei sogar einige Sekunden schneller als den ersten.

„Insgesamt ist die Zeit in Ordnung, zumal es richtig windig war und man nicht vergessen darf, wo ich noch vor sechs Wochen stand. Vielleicht hätte ich sogar die Beine gehabt, Richtung WM-Norm von 31:25,00 Minuten zu laufen“, ordnete Alina Reh das Rennen ein. Wichtige Sekunden verloren die Läuferinnen schon auf dem ersten Kilometer von „nur“ 3:19 Minuten. Für Alina Reh war es erst das zweite Rennen in dieser Saison nach dem DM-Titel über 10.000 Meter (32:06,63 min) vor drei Wochen in Pliezhausen. Im Frühjahr hatte die Laichingerin über drei Monate aufgrund einer leichten Herzmuskelentzündung nicht trainieren können. Darum sind ihre Form und die erzielten Zeiten nach nur etwa acht Wochen geregeltem Training bereits sehr beachtlich.

Alina Reh, Katharina Steinruck und Eva Dieterich holen Team-Titel

An der Spitze lief Yasemin Can ein einsames Rennen. Die in Kenia geborene Türkin setzte sich nach rund 2,5 Kilometern vom Feld ab und zog mit einem dritten Kilometer von 3:02 Minuten davon. „Bei dieser Tempoverschärfung wollte ich nicht mitgehen“, so Alina Reh. Die 25-Jährige musste dann selbst in der Verfolgergruppe das Tempo machen und schüttelte nach und nach die weiteren Konkurrentinnen ab. Mit 31:39,86 Minuten hatte sie mehr als 100 Meter Vorsprung auf die drittplatzierte Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt; 32:03,88 min).

Zusammen mit der zehntplatzierten Eva Dieterich (Laufteam Kassel; 32:25,70 min) sicherte sich das deutsche Trio mit 96:09,44 Minuten zudem den Team-Sieg beim 10.000-Meter-Europacup vor der Türkei (97:14,68 min) und Großbritannien (97:54,89 min). Es war der erste Team-Erfolg der deutschen Läuferinnen in der 25-jährigen Geschichte des 10.000-Meter-Europacups. Katharina Steinruck und Eva Dieterich garnierten den Team-Titel zudem mit neuen Bestzeiten.

  1. Michael Daun

    Liebe Alina,
    herzliche Glückwünsche von mir, zu deinem zweiten Platz beim
    10.000-Meter-Europacup in Pace bei Rennes (Frankreich).
    Vor dem Fernseher habe ich mitgefiebert, ich habe mich so sehr gefreut für dich, nach nur acht Wochen Training bist du doch hervorragend gerannt.
    Du hast wenn ich es schreiben darf, am Samstag, 28.Mai deine drittschnellste Zeit von 31:39,86 Minuten erzielt über 10.000-Meter in deiner Karriere und in der Teamwertung hast du außer deiner Silbermedaille die Goldmedaille erhalten.
    Deine persönliche Bestzeit bist du gerannt in Essen-Stoppenberg am
    Samstag,8.Juni 2019 bei der DM über 10.000-Meter. Im Alleingang bist du Deutsche Meisterin geworden in 31:19,87 Minuten.
    Deine zweitschnellste Zeit hast du liebe Alina am Freitag,12.Juli 2019 erzielt, bei der U23-EM in Gävle mit dem Meisterschaftsrekord von 31:39,34 Minuten hast du die Goldmedaille erhalten. Auch in Gävle bist du überwiegend im Alleingang die
    25 Runden gerannt. Miriam Dattke hatte 50 Sekunden nach dir als Zweitplatzierte die Ziellinie überquert.
    Die WM-Norm von 31:25,00 Minuten wirst du liebe Alina bestimmt noch laufen.
    Die Startzeit der Frauen das Finale über 10.000-Meter bei der WM in Eugene ist, wenn der Zeitplan korrekt ist, am Samstag,16.Juli um 12:20 Uhr Ortszeit.
    Alles erdenklich Gute und viel Gesundheit wünsche ich dir Alina, jeden Tag ein gutes Training mit deinem Trainer Jürgen Kerl.

    Viele liebe Grüße
    dein begeisterter Fan
    Michael

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