Celina Leffler krönt Titel-Triple mit Weitsprung-Bestleistung

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leffler_celina_Trackteam2015_foto_dirk_gantenberg_002Drei Starts, drei Siege – und das mit sehr starken Leistungen: Die Rheinland-Meisterschaften am Samstag in Hachenburg liefen für Celina Leffler (SSC Koblenz-Karthause) wie am Schnürchen. Als Sahnehäubchen garnierte die 21-Jährige ihren Weitsprung-Sieg mit einer neuen Bestleistung. Auf 6,35 Metern flog sie im Westerwald und damit drei Zentimeter weiter als jemals zuvor, gleichzeitig ist die Weite neuer Rheinland-Rekord. „Schon die ersten Sprünge haben sich gut angefühlt, auch wenn sie nicht auf dem Brett waren. Dann habe ich einen Versuch sehr gut erwischt und entsprechend in Weite umgesetzt“, sagte die Siebenkämpferin.

Etwas zu viel Wind

Natürlich beließ es die U18-Weltmeisterin von 2013 am Samstag nicht bei einem Start. Auch über 100 Meter Hürden und im Kugelstoß testete sie die Form für die anstehenden Mehrkämpfe. Und die scheint zu passen. Im Hürdensprint setzte sich die Medizinstudentin mit 13,73 Sekunden durch. „Leider war der Rückenwind mit 2,1 Metern pro Sekunde minimal zu stark“, sagte der Schützling von Holger Klein. So geht die Leistung nicht in die Bestenliste ein. Erlaubt ist nur ein Schiebewind von 2,0 Metern pro Sekunde. „Der Lauf war schon ziemlich gut. Doch ich glaube, dass ich hinten raus noch Potenzial habe“, sagte Celina Leffler. Um die Leistung einzuordnen: Nur zweimal war die Koblenzerin mit einer Bestzeit von 13,63 Sekunden in ihrer Karriere schneller.

Ziel: Konstant über 14 Meter

Titel Nummer drei gab’s im Kugelstoßring. Auf 13,92 Meter beförderte die 21-Jährige ihr vier Kilo schweres Arbeitsgerät am Samstag. „Das war in Ordnung, auch wenn ich mittlerweile den Anspruch habe, in jedem Wettkampf über 14 Meter zu stoßen“, sagte Celina Leffler. Dass sie sich speziell in dieser Disziplin (Bestleistung: 14,72 m) zuletzt stark verbessert hat, kann die Koblenzerin in den kommenden Wochen beweisen. Dann wird sie auch wieder im Hochsprung starken. Dort machte zuletzt der Sprungfuß Probleme. Doch die sind mittlerweile überwunden.

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