Celina Leffler meldet sich mit DM-Titel und 6050 Punkten zurück

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Hatte den Speer und die Konkurrenz im Griff: Celina Leffler verteidigte mit 6050 Punkten souverän ihren Siebenkampf-Titel in der U23
Hatte den Speer und die Konkurrenz im Griff: Celina Leffler verteidigte mit 6050 Punkten souverän ihren Siebenkampf-Titel in der U23 (Foto: Dirk Gantenberg)

Zum Ende des Leichtathletik-Sommers hat Celina Leffler (SSC Koblenz-Karthause) noch einmal ihre ganze Klasse unter Beweis gestellt. Nach einem verkorksten Frühjahr mit einem hartnäckigen Infekt kam die 22-Jährige rechtzeitig zur Mehrkampf-DM am Wochenende in Wesel wieder in Schwung. Mit 6050 Punkten gelang der Medizinstudentin der zweitbeste Siebenkampf ihrer Karriere. Damit verteidigte die Koblenzerin ihren U23-DM-Titel aus dem Vorjahr souverän und war auch deutlich besser als Frauen-Siegerin Anna Maiwald (TSV Bayer 04 Leverkusen), die auf 5711 Zähler kam.

„Es waren wirklich zwei super Tage und ein toller Abschluss einer schwierigen Saison. Das Ergebnis gibt Hoffnung und Selbstvertrauen fürs kommende Jahr“, jubelte Celina Leffler nach ihrem Gold-Coup am Sonntagnachmittag. Einen Tag zuvor hatte der Siebenkampf für die Koblenzerin schon stark begonnen. Mit 13,64 Sekunden blieb sie nur eine Hundertstel über ihrer Bestleistung. Es folgten am ersten Siebenkampf-Tag 1,74 Meter im Hochsprung, 13,18 Meter mit der Kugel und 24,15 Sekunden über 200 Meter. „Am Ende habe ich leider eine Hürde touchiert, sonst wäre es eine neue Bestzeit geworden. Hochsprung und 200 Meter waren gut, aber das Kugelstoßen leider gar nicht. Ich habe keinen Versuch richtig erwischt“, ordnete Celina Leffler den ersten Tag ein. Normalerweise ist sie mit der Kugel immer für Weiten um 14,50 Meter gut. So verlor der Schützling von Holger Klein in der dritten Disziplin knapp 100 Punkte.

Celina Leffler macht mit solidem zweiten Tag den Titel klar

Doch von diesem leichten Dämpfer ließ sich Celina Leffler am zweiten Siebenkampf-Tag nicht beeindrucken. Sie stieg mit 6,17 Metern im Weitsprung ein, ließ 42,36 Metern mit dem Speer folgen und beendete den Gold-Siebenkampf mit 2:21,93 Minuten über 800 Meter. „Beim Weitsprung bin ich vor dem Brett abgesprungen. Trotzdem hat sich dieser Versuch endlich mal wieder gut angefühlt. Der Speerwurf war solide. Über 800 Meter wäre ich gern ein bisschen schneller gelaufen“, lautete das Fazit von Celina Leffler.

Doch am Ende überwog natürlich die Zufriedenheit. Schließlich bewies die Koblenzerin mit ihrem zweiten 6000-Punkte-Siebenkampf der Karriere eindrucksvoll, dass sie noch immer eines von Deutschlands größten Siebenkampf-Talenten ist. Ihre Bestleistung – aufgestellt als Dritte der U23-EM 2017 – verpasste sie lediglich um 20 Zähler. Einen neuen Hausrekord wird die 22-Jährige dann wieder 2019 ins Visier nehmen. Dass sie auch eine Kandidatin für internationale Aufgaben ist, hat die Koblenzerin jedenfalls in Wesel gezeigt.

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