Celina Leffler mit starkem „Vierkampf-Test“

Eingetragen bei: Celina Leffler, News | 0

Das war ein langer Leichtathletik-Samstag für Celina Leffler: Die Siebenkämpferin vom SSC Koblenz-Karthause war bei den Rheinland-Meisterschaften in Bad Neuenahr-Ahrweiler vom Vormittag bis zum späten Nachmittag in vier Disziplinen im Einsatz. Und nahm bei den vier Starts drei Gold- und eine Silbermedaille mit nach Hause. „Die Ergebnisse gehen in Ordnung, auch wenn es überall noch Luft nach oben gab“, ordnete die 23-Jährige ihren Auftritt bei der LVR-Meisterschaft ein.

Als erste Disziplin stand am Samstag der Speerwurf für die U23-EM-Dritte auf dem Programm. Mit 44,33 Metern und zwei weiteren 42-Meter-Würfen legte der Schützling von Holger Klein eine starke Serie hin. In der Endabrechnung belegte Celina Leffler damit Rang zwei hinter Emma Wörsdörfer (TuS Wallmerod; 47,34 m). Kaum hatte die Koblenzerin das 600-Gramm-Gerät zur Seite gelegt, griff sie zur Vier-Kilo-Kugel. Und das mit Erfolg: Auf 14,31 Meter stieß die Mehrkämpferin die Kugel im zweiten Versuch. Eine Weite, die keine Konkurrentin gefährden konnte.

Celina Leffler überzeugt auch über 200 Meter

Nach der verdienten Mittagspause wechselte Celina Leffler von den Wurf- zu den Tempo-Disziplinen. Zunächst stand der Weitsprung auf dem Programm. Dort sprang die Koblenzerin aufgrund des Ödems am rechten Fuß erneut mit dem „falschen“, linken Fuß ab. „Ich bin erstmals in diesem Jahr aus vollem Anlauf gesprungen. Das hat leider noch nicht optimal geklappt“, sagte Celina Leffler nach ihrem Sieg mit 5,77 Metern. Damit hatte sie fünf Zentimeter Vorsprung auf die zweitplatzierte Lena Brunnhübner (TuS Roland Brey). Die brachte übrigens das Kunststück fertig, in den ersten drei Versuchen immer exakt 5,72 Meter weit zu springen.

Vielleicht wäre es in den letzten beiden Durchgängen für Celina Leffler auch noch weiter gegangen. Doch auf die zwei Sprünge musste sie aufgrund des zeitgleich stattfindenden 200-Meter-Laufs verzichten. Im finalen Wettkampf – die halbe Stadionrunde beschließt traditionell ja auch den ersten Siebenkampftag – setzte sich die Koblenzerin bei leichtem Rückenwind in 24,38 Sekunden vor Jessica Roos (LG Rhein-Wied; 24,59 sec) durch. Im Ziel war die Medizinstudentin natürlich nach ihrem Mammutprogramm geschafft. Gleichzeitig darf sie sicher sein, dass die Form für den Siebenkampf in sechs Wochen beim Mehrkampf-Meeting in Ratingen passt. Dann dürfte die Verletzung am rechten Fuß auch komplett überstanden sein, sodass Celina Leffler in Ratingen auch wieder mit ihrem „starken“ Beim im Weitsprung antreten kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.