Celina Leffler WM-Elfte in Portland

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Celina Leffler (SSC Koblenz-Karthause) hat sich bei ihrem Debüt auf der großen Leichtathletik-Bühne ordentlich verkauft. Die 19-Jährige landete bei der Hallen-WM am Freitag in Portland (USA) mit 4181 Zählern auf Platz elf im Fünfkampf und damit mitten im Bereich ihrer Möglichkeiten. Schließlich hatte die Medizinstudentin nach ihrem Sieg bei der Hallen-DM Ende Januar in Hamburg ihre Saison eigentlich schon beendet. Doch die Einladung zum Portland-Start hatte der Mehrkampf-Youngster angenommen, um internationale Erfahrung zu sammeln.

Der Tag im Oregon Convention Center hatte für Celina Leffler mit zwei Saisonbestleistungen gut begonnen. Nach 8,49 Sekunden über 60 Meter Hürden ließ die U18-Weltmeisterin von 2013 im Hochsprung 1,70 Meter folgen. Doch mit der Kugel (13,17 m) und im Weitsprung (5,83 m) verlor die Koblenzerin wertvolle Punkte. Mit 2:24,01 Minuten über 800 Meter kam sie damit auf 4181 Punkte und Rang elf unter zwölf Starterinnen.

„Ich hatte mir vorgenommen, für mich selbst einen guten Wettkampf zu machen – das habe ich nicht ganz geschafft. Mit den Hürden war ich zufrieden. Der Hochsprung war sehr spannend, 1,70 Meter war auch in Ordnung. Aber dann war irgendwie die Luft raus. Wir haben vorher schon fünf Wochen Aufbautraining gemacht mit viel größeren Umfängen und fast keinem Techniktraining“, sagte Celina Leffler gegenüber leichtathletik.de

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde in Portland Brianne Theisen-Eaton, die ganz in der Nähe in Eugene trainiert. Die Kanadierin machte es allerdings spannend und zog erst durch einen furiosen 800-Meter-Lauf noch an der bis dato führenden Ukrainerin Anastasiya Mokhnyuk vorbei. Die WM-Zweite im Siebenkampf sammelte 4881 Punkte und damit 34 mehr als Mokhnyuk. Bronze ging mit Alina Fodorova (4770 Punkte) ebenfalls an die Ukraine. Auch sie hatte vor den abschließenden 800 Metern noch vor Theisen-Eaton gelegen.

Für Celina Leffler, die in Portland vom Ulmer Mehrkampf-Trainer Christopher Hallmann betreut wurde, soll der Auftritt nicht der letzte auf internationaler Bühne gewesen sein. Schließlich hat sich die 19-Jährige in diesem Winter enorm gesteigert und ist eins der größten deutschen Mehrkampf-Talente. Davon glaub sie, in der Zukunft zu profitieren: „Ich nehme viele Eindrücke mit. Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich sich die Athletinnen warmmachen und vorbereiten, einige Dinge habe ich mir abgeguckt.“

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