Dreikampf beim Deichmeeting: Celina Leffler in solider Form

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Verfehlte beim Deichmeeting knapp die 14-Meter-Marke: Celina Leffler stieß die Kugel in Neuwied auf 13,78 Meter. (Foto: BEAUTIFUL SPORTS/Axel Kohring)

Ein Kräftemessen mit den Besten ihrer Zunft – und das direkt vor der Haustür: Für Siebenkämpferin Celina Leffler (SSC Koblenz-Karthause) war das Lotto Deichmeeting am Freitagabend in Neuwied der erste Härtetest in der noch jungen Saison. Eine Reihe der besten deutschen Mehrkämpfer um den Olympia-Vierten und Lokalmatadoren Kai Kazmirek hatten sich im Rhein-Wied-Stadion zum Test in vier Disziplinen versammelt.

Auf Hochsprung verzichtet

Für Celina Leffler wurde es allerdings nur ein Dreikampf. Der Schützling von Trainer Holger Klein verzichtete aufgrund leichter Fußprobleme auf den Hochsprung. So gingen nur die Disziplinen 100 Meter Hürden, Kugelstoß und 150 Meter für die Koblenzerin in die Wertung ein. Mit ihren Ergebnissen von 13,88 Sekunden (100 m Hürden), 13,78 Meter (Kugelstoß) und 18,33 Sekunden (150 m) war die 21-Jährige zufrieden – mehr aber nicht. „Das war im Rahmen, der Ausreißer nach oben hat leider gefehlt“, sagte die U18-Weltmeisterin von 2013.

Ordentliche Grundlage für den Siebenkampf

Die Ergebnisse zeigen aber auch: Die Grundlage für eine ordentliche Siebenkampf-Saison ist gelegt. In vier Wochen steht für Celina Leffler in Bernhausen die entscheidende Qualifikation für die U23-EM Mitte Juli in Bydgoszcz (Polen) auf dem Programm. „Bis dahin heißt es weiter trainieren, um dann frisch in den Wettkampf zu gehen. Und natürlich werden wir auf den Fuß achten“, sagte Celina Leffler. Bis zu ihrem ersten Siebenkampf nach fast zwei Jahren (Ellenbogen-OP) wird die Medizinstudentin noch weitere Test-Wettkämpfe bestreiten.

Klar stärkste deutsche Mehrkämpferin war beim Deichmeeting Carolin Schäfer (LG Eintracht Frankfurt). Die Olympia-Fünfte lief über 100 Meter Hürden (13,11 sec) und 150 Meter (17,35 sec) jeweils Bestzeit. Dazu kamen 1,82 Meter im Hochsprung und 14,24 Meter im Kugelstoß. Das machte in der Endabrechnung 4035 Punkte. Dahinter folgten Schäfers Vereinskameradin Claudia Salman-Rath (3645 Punkte) und Mareike Arndt (TSV Bayer 04 Leverkusen; 3606 Punkte). Der „Dreikampf“ von Celina Leffler ging nicht in die Wertung ein, da sie auf den Hochsprung – die zweite Disziplin – verzichtet hatte.

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