Ein starkes Trackteam-Quintett startet in Jena

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Gleich fünf Leichtathleten des Trackteam Burg-Wächter sind bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften am Wochenende in Jena dabei. Alina Reh (TSV Erbach; 3000 m), Celina Leffler (SSC Koblenz-Karthause; 100 m Hürden) und Lokalmatador Tom Meier (LC Jena; Speerwurf) starten im Ernst-Abbe-Sportfeld in der U20, Maya Rehberg (SG TSV Kronshagen/Kieler TB; 3×800 m) und Patrick Zwicker (LC Rehlingen; 3×1000 m) mit ihren Vereinsstaffeln in der Frauen- bzw. Männerklasse.

Als klare Favoritin startet Alina Reh (TSV Erbach) bei den Deutschen Jugendmeisterschaften am Wochenende in Jena. Letzten Samstag ist die Doppel-Europameisterin der U20 auch sensationell Deutsche Frauen-Meisterin über 5000 Meter geworden. Nun misst sie sich am Sonntag um 13 Uhr auf den 3000 Metern wieder mit Läuferinnen ihrer Altersklasse uns ist natürlich die Top-Favoritin.

„Ich gehe mit Respekt ins Rennen. Die vergangenen Wochen waren schon ziemlich hart. Nach Jena reicht es mit der Bahnsaison“, schaut die 18-Jährige voraus. In der Meldeliste hat sie mit 9:08,27 Minuten mehr als 20 Sekunden Vorsprung auf die schnelle Berglauf-Spezialistin Sarah Kistner (MTV Kronberg; 9:30,68 min). Zum Vergleich: Bei ihrem DM-Sieg in Nürnberg über 5000 Meter passierte Alina Reh die Drei-Kilometer-Marke als Solistin nach rund 9:25 Minuten. Alles andere als ein Sieg der Abiturientin von der Schwäbischen Alb wäre eine große Überraschung.

Celina Leffler setzte auf die Hürden Karte > Die von ihrem lädierten Ellenbogen ausgebremste Siebenkämpferin Celina Leffler (SSC Koblenz-Karthause) setzte bei der Jugend-DM in Jena erneut auf den Hürdensprint. In dieser Disziplin war die 19-Jährige schon zuletzt bei der U20-EM an den Start gegangen, da ein Siebenkampf-Einsatz aufgrund der Verletzung nicht möglich war. „Wenn ich einen guten Lauf erwische, möchte ich ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitreden“, sagte Leffler.

Mit 13,79 Sekunden liegt die Medizinstudentin auf Platz zwei der Meldeliste. Nur Trainingskameradin Viktoria Müller (13,79 sec) ist schneller. Allerdings ist das Feld ganz dicht beieinander. Ein Fehler könnte sogar schon den Finaleinzug kosten. Die drei Rennen stehen am Samstagvormittag im Ernst-Abbe-Sportfeld auf dem Plan.

Freunde und Verwandte im Stadion > Heimspiel für Tom Meier. Der Speerwerfer vom LC Jena darf am Sonntagvormittag im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld bei den Deutschen Jugendmeisterschaften antreten. Einen großen Heimvorteil hat der Neunte der U20-EM allerdings nicht ausgemacht: „Alle anderen haben beim Jugendsportfest auch schon in Jena geworfen und kennen daher die Anlage.“ Allerdings könnte die Unterstützung von Freunden und Familie doch ein kleiner Vorteil für den LC-Werfer sein. „Ich freue mich richtig auf den Wettkampf“, so Meier.

Mit seiner Bestleistung von 73,15 Metern rangiert der18-Jährige auf Platz zwei der Meldeliste. Nur Marian Spannowsky (TuS Metzingen) hat weiter geworfen als er. Das allerdings deutlich: 76,53 Meter. Dass die Papierform aber nicht immer aussagekräftig ist, wurde zuletzt bei der U20-EM deutlich. Da hatten Spannowsky und die Nummer drei in Deutschland, Roman Klem (SC DHfK Leipzig; 70,38 m), das Finale deutlich verpasst, während Tom Meier sogar fast den Endkampf in Eskilstuna erreicht hätte. Doch diese Rangfolge kann am Sonntag schon wieder eine ganz andere sein.

Offene Staffel-Rennen > Neben den Titeln in der U18 und der U20 werden bei Jugendmeisterschaften traditionell auch die besten Vereinsstaffeln auf der Mittelstrecke bei Männern und Frauen gesucht. Mit dabei in Jena sind auch Maya Rehberg (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) über 3×800 Meter und Patrick Zwicker (LC Rehlingen) über 3×1000 Meter. Da die besten Mittelstreckler des Landes in Jena aber erstmals in diesem Jahr mit ihren Teams direkt aufeinandertreffen, ist eine Prognose nur schwer möglich. Einen Finaleinzug dürften beide Staffeln schon als Erfolg verbuchen.

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