Guter Saisonstart für Schembera

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Mit ordentlichen 1:46,63 Minuten ist Robin Schembera in die Sommersaison gestartet. Damit belegte der 800-Meter-Läufer vom TSV Bayer 04 Leverkusen beim „World Challenge“-Meeting in Hengelo Platz acht. Der Sieg in dem stark besetzten Rennen ging nicht wie erwartet nach Kenia, sondern an den schnellen Polen Adam Kszczot. Für den Hallen-Europameister wurden 1:45,11 Minuten gestoppt. Rang zwei sicherte sich der Kenianer Boaz Lalang mit 1:45,31 Minuten. In ähnliche Regionen will auch Schembera, der vor vier Jahren in Hengelo U20-Europameister geworden war, in absehbarer Zeit vorstoßen.

Schließlich sind für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Daegu (Südkorea; 27. August bis 4. September) 1:45,40 Minuten gefordert. Die Bestzeit des 22-Jährigen steht bei 1:45,63 Minuten, also eine glatte Sekunde unter seiner Hengelo-Zeit. „Die erste Runde war okay, danach wurde es ein wenig unrhythmisch. Für mein erstes Saisonrennen ist die Zeit aber in Ordnung“, analysierte Schembera sein 800-Meter-Debüt in diesem Frühjahr. Dass es schon bald Richtung WM-Norm gehen wird, bezweifelt der Hallen-EM-Finalist nicht. „Ich bin so gut und konstant in Form wie noch nie in meiner Karriere. Darum werde ich bald schnellere Zeiten anbieten können“, ist er sich sicher.

Zwei Tage nach der Diamond League in Rom nahm Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) in Hengelo schon wieder den Stab in die Hand. Mit 5,50 Metern reichte es in der Endabrechnung zu Platz drei. Dabei hätte der U23-Europameister sogar um den Sieg mitspringen können. Doch aufgrund eines leichten Ziehens im Oberschenkelbeuger verzichtete er auf seine noch zwei ausstehenden Versuche über 5,62 Meter. „Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme. Ich war nach der Reiserei der vergangenen Tage ziemlich platt“, sagte Holzdeppe. Nun hat der Olympia-Achte von Peking zehn Tage Zeit, wieder Kraft zu tanken. Sein nächster Start ist erst wieder für den 7. Juni in Montreuil-sous-Bois (Frankreich) geplant.

Da der Youngster nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen konnte, machten den zwei Routiniers unter sich aus. Am Ende hatte Tim Lobinger (38) die Nase vorn. Der Münchner setzte sich mit 5,62 Metern gegen den höhengleichen US-Amerikaner Derek Miles (ebenfalls 38) durch. Nach dieser Vorstellung muss man beide in dieser Saison weiter auf der Rechnung haben.

Einen Tag nach ihrer famosen Steigerung in Weinheim auf 6,65 Meter war Lena Malkus (LG Ratio Münster) schon wieder am Start. Diesmal verstärkte die Weitspringerin die Junioren-Sprintstaffel ihres Vereins bei den Westdeutschen Meisterschaften in Bad Neuenahr. In 46,81 Sekunden mussten Carina Schöckel, Lena Malkus, Maren Silies und Theresa Greb nur dem 4×100-Meter-Quartett vom LT DSHS Köln (46,21 sec) den Vortritt lassen.

Einen 200-Meter-Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen bestritt Till Helmke (LG Ovag Friedberg-Fauerbach) am Sonntag bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Darmstadt. Am Tag nach den drei 100-Meter-Rennen in Weinheim kam er aber nicht ins Rollen und musste sich bei wechselnden Winden mit 21,78 Sekunden dem Kölner Miguel Rigau (21,70 sec) geschlagen geben. „Nur die ersten 60 bis 70 Meter liefen rund. Danach fehlte ganz klar die Kraft“, sagte Helmke. Sein erstes ernsthaftes Rennen über seine Spezialstrecke bestreitet der Hesse am kommenden Samstag in Regensburg. Bei der Sparkassen-Gala trifft Helmke auf der bekannt schnellen Bahn auf die gesamte deutsche Sprintspitze.

Niklas Zender (LG Eintracht Frankfurt) war am Wochenende beim Jugend-Meeting in Jena im Einsatz. Der Viertelmeiler absolvierte aber keinen Einzelstart, sondern war mit seiner Vereinsstaffel über 4×400 Meter am Start. In guten 3:08,96 Minuten mussten sich die Hessen nur zwei DLV-Nationalstaffeln, die 3:05,63 und 3:08,17 Minuten liefen, geschlagen geben. Sein erstes 400-Meter-Einzelrennen bestreitet Zender am Samstag bei der Sparkassen-Gala in Regensburg.

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