Halbmarathon: Blanka Dörfel rennt deutschen U20-Rekord

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Blanka Dörfel pulverisiert alte Bestmarke

Es war ihr erster Halbmarathon überhaupt. Und gleich bei ihrer Premiere über die 21,0975 Kilometer hat sich Blanka Dörfel in den Rekordbüchern verewigt. Beim Einladungsrennen „Itelligence Citylauf Dresden“ pulverisierte die 18-Jährige vom SCC Berlin mit 72:31 Minuten am Sonntag den deutschen U20-Rekord. Die Schülerin war sage und schreibe 199 Sekunden (oder fast zehn Sekunden pro Kilometer) schneller als Miriam Dattke vor vier Jahren.

Auf den Fersen von Rabea Schöneborn

„Ich hätte niemals damit gerechnet, dass es so gut läuft. Der Lauf war super“, jubelte Blanka Dörfel nach ihrem Rekordrennen in Dresden. Das Langstrecken-Talent hatte sich von Beginn an die Fersen von Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin) geheftet und ein gleichmäßiges Tempo von etwa 3:30 Minuten pro Kilometer angeschlagen. Nach 15 Kilometer wurde das Duo bei Wind und Kälte noch schneller. Den finalen Kilometer legte Blanka Dörfel sogar in ca. 3:10 Minuten zurück.

Nicht nur Blanka Dörfel – sondern viele Top-Läufer – nutzten die Chance auf schnelle Zeiten beim Einladungsrennen in Dresden. Denn aufgrund der Corona-Pandemie gibt es momentan nur sehr wenige Startmöglichkeiten. Bei den Frauen gewann die Schweizerin Fabienne Schlumpf mit neuem Landesrekord von 68:27 Minuten vor Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg), die sich um mehr als zwei Minuten auf 69:52 Minuten verbesserte.

Fabienne Schlumpf und Richard Ringer siegen

Im Rennen der Männer blieben gleich drei deutsche Läufer unter 62 Minuten. Im Spurt setzen sich Richard Ringer (LC Rehlingen; 61:33 min) vor Nils Voigt (61:35 min) und dem deutschen Marathon-Rekordler Amanal Petros (beide TV Wattenscheid; 61:37 min) durch. Als Zehnter folgte mit Hendrik Pfeiffer (62:05 min) ein weiterer Wattenscheider Läufer, sodass das Trio gleichzeitig einen neuen deutschen Mannschafts-Rekord im Halbmarathon aufstellte. Den Marathon entschied Debütant Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg) für sich. Mit 2:10:48 Stunden blieb er gleichzeitig mehr als anderthalb Minuten unter der Olympia-Norm für Tokio.

Die Rennen fanden auf einem abgesperrten, 2,5 Kilometer langen Rundkurs im Großen Garten in Dresden ohne Zuschauer statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden im Vorfeld auf Corona getestet.

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