Hallen-DM: Alina Reh – Titelverteidigerin und Jägerin

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Alina Reh und Konstanze Klosterhalfen
Wiedersehen bei der Hallen-DM? Alina Reh (li.) und Konstanze Klosterhalfen könnten bei der Hallen-DM in Dortmund über 3000 Meter aufeinandertreffen (Foto: Benjamin Heller)

Sie ist die Titelverteidigerin über 3000 Meter – aber die Favoritinnen bei der Hallen-DM am Wochenende sind andere: Alina Reh (SSV Ulm 1846) trifft am Sonntag (16:45 Uhr) in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund auf pfeilschnelle Konkurrentinnen. Ebenfalls gemeldet sind die WM-Finalistin Hanna Klein (SG Schorndorf), die Ausnahme-Mittelstrecklerin Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen), Hindernis-Rekordlerin Gesa Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier) sowie die ehemalige EM-Zweite Diana Sujew (LG Eintracht Frankfurt).

Allerdings: Das Quartett ist auch für die 1500 Meter gemeldet. Das Finale über diese Distanz findet nur 40 Minuten vor den 3000 Metern statt. Ob eine Läuferin den Doppelstart wagt, ist daher fraglich. Konstanze Klosterhalfen wird wohl auf die längere Strecke setzen und ist damit automatisch Favoritin auf den Titel.

Alina Reh freut sich auf starke Konkurrenz

Für Alina Reh wird die Hallen-DM das erste Rennen im Winter. Zuvor war sie von einer Fußverletzung und einem leichten Infekt ausgebremst worden. „Die letzten Tests liefen gut. Allerdings fehlt mir einfach noch die Schnelligkeit. Trotzdem ist es wichtig für mich, einen Wettkampf auf diesem hohen Niveau zu bestreiten. Dann sehe ich, wo ich stehe“, blickt die U23-Europameisterin im Crosslauf auf die Hallen-DM.

Dortmunder Rennen als Standortebestimmung

2017 in Leipzig hatte Alina Reh den Titel mit Bestzeit von 8:53,56 Minuten gewonnen. In ähnliche Zeitenbereiche könnte es auch am Sonntag in Dortmund gehen. „Ein solch starkes Rennen bekommt man nicht alle Tage. Ich nehme an, dass es Richtung Hallen-WM-Norm von 8:50,00 Minuten geht“, so der Schützling von Jürgen Austin-Kerl. Ihre Taktik: An der richtigen Stelle einsortieren und hinten raus möglichst viele Plätze gutmachen. Doch egal, wie es ausgeht: „Für mich wird das Rennen eine richtig gute Standortbestimmung“, so Alina Reh. Und vielleicht kann die 20-Jährige ja sogar bei einem optimalen Rennverlauf um eine Medaille mitlaufen?

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