Hallen-DM: Drei Titel plus Doppel-Silber

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Mit dem besten Ergebnis der Geschichte trat das Trackteam Burg-Wächter die Heimreise von den Deutschen Hallenmeisterschaften in Sindelfingen den Heimweg an: Fünf Medaillen, davon drei goldene, waren die glitzernde Bilanz des zweiten DM-Tags.

Zwei Titel sicherte sich Robin Schembera. Das 800-Meter-Ass vom TSV Bayer 04 Leverkusen spurtete auf der Zielgeraden zu seinem ersten DM-Einzeltitel bei den Erwachsenen. Zum Abschluss der Meisterschaften lief er mit dem TSV-Quartett über 4×400 Meter in 3:11,26 Minuten zu Gold.

Über 800 Meter traf der Schüler auf einen Athleten, gegen den er noch nie gelaufen war: den Sydney-Olympiasieger Nils Schumann. „Das war ein tolles Rennen gegen Nils. Er ist taktisch sehr gut gelaufen und hat mir alles abverlangt. Es gab Antritte und Rempeleien. So liebe ich das“, sagte der neue Deutsche Hallenmeister.

Der 19-Jährige konnte auf der Zielgeraden die Attacke Schumanns noch kontern und setzte sich am Ende souverän in 1:49,20 Minuten gegen den Erfurter durch. Schumann kam bei seiner ersten kompletten Hallensaison seit Jahren in 1:49,73 Minuten knapp vor dem Dortmunder Steffen Co (1:49,86) ins Ziel. „Robin ist der verdiente Sieger. Er ist clever gelaufen und hatte am Ende mehr zuzusetzen. Ich denke aber, dass ich im Sommer dagegenhalten kann“, lobte Schumann den Youngster aus Leverkusen.

Gold und Silber sicherte sich Anne-Kathrin Elbe. Nach Bestzeit und Platz sieben am Samstag über 60 Meter klappte es über die Hürden noch besser. Die Sprinterin vom TSV Bayer 04 Leverkusen musste sich an ihrem 21. Geburtstag nur der Leipzigerin Judith Ritz (8,15 s) geschlagen geben. Ein Fehler an der dritten Hürde brachte Elbe vielleicht sogar um den Titel. Mit der Steigerung ihrer Bestzeit von 8,21 s auf 8,19 s (Halbfinale) und 8,17 s im Finale war sie aber mehr als zufrieden.

Als Krönung eines langen und anstrengenden Geburtstages durfte sich Elbe am Ende der DM noch eine Goldmedaille umhängen. Als Startläuferin über 4×200 Meter führte sie das Bayer-Quartett in die Erfolgspur. In 1:36,56 Minuten lagen die Leverkusenerinnen vor den Staffeln der MTG Mannheim (1:37,13) und dem USC Mainz (1:38,24).

Sein Silber-Abo über 4×200 Meter verlängert Till Helmke. „Ich glaube, dass ist das fünfte Mal seit 2004, dass wir Zweiter bei der DM geworden sind“, sagte der Sprinter des TSV Friedberg-Fauerbach. Die Hessen wurden in 1:25,78 Minuten nur vom TV Wattenscheid bezwungen. Die Westfalen verteidigten in 1:24,85 Minuten den Titel. Für uns ist das eine gute Zeit. Aber vielleicht klappt es ja irgendwann mit Gold“, erklärte der Friedberger.

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