In Düsseldorf läuft’s nicht rund

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Für Lena Malkus (SC Preußen Münster) war das PSD Bank-Meeting am Mittwochabend in Düsseldorf früher zu Ende als gedacht. Die Deutsche Weitsprung-Meisterin landete mit 6,22 Metern auf Rang neun. Damit verpasste sie den Endkampf und die Versuche vier bis sechs. Allerdings gab’s eine einfache Erklärung für das frühe Aus. „Ich habe seit längerer Zeit Schienbeinprobleme. Daraus resultieren eine Fehlhaltung im Körper und Beugerprobleme“, sagte die Studentin. In Düsseldorf musste sie daher mit einem großen Tape am Oberschenkel antreten.

Bis zu den Deutschen Hallenmeisterschaften in dreieinhalb Wochen stehen für Lena Malkus daher noch einige Termine beim Physiotherapeuten an. Ist sie bis Ende Februar wieder fit, dürften deutlich größere Weiten möglich sein. Zumal sie ihren Anlauf etwas besser im Griff hatte als bei den Westdeutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende. In Leverkusen war sie am Sonntag nur Achte geworden.

In Düsseldorf sorgte eine andere deutsche Weitspringerin für eine große Überraschung. Alexandra Wester (ASV Köln) steigerte sich um 22 Zentimeter auf 6,72 Meter und landete damit in der Weltklasse. Nur eine Springerin war besser: Ivana Spanovic. Die WM-Dritte aus Serbien flog auf 6,79 Meter und holte sich damit den Meetingrekord. Rang drei ging an die Vize-Weltmeisterin Shara Proctor. Die Britin sprang 6,69 Meter. Zweitbeste Deutsche war Melanie Bauschke. Die Berlinerin belegte mit 6,31 Metern Rang sieben. Auf die Deutsche Meisterin von 2014 wird Lena Malkus in zwei Wochen beim ISTAF Indoor in Berlin erneut treffen. Dann geht’s vor wahrscheinlich mehr als 15.000 Leichtathletik-Fans zur Sache.

Das PSD Bank-Meeting in Düsseldorf und Patrick Zwicker. Das will irgendwie nicht zusammen passen. Vergangenes Jahr war der Mittelstreckler vom LC Rehlingen über 800 Meter in einen kapitalen Sturz verwickelt und riss sich drei Bänder. Der Abend endete in einer Düsseldorfer Klinik. Am Mittwochabend musste der 21-Jährige im B-Lauf über 1500 Meter knapp zwei Runden vor Schluss aus dem Rennen gehen. Zwicker fasste sich sofort an den Rücken.

„Die Hüfte hat total zugemacht. Ich hatte keine Chance“, beschrieb Zwicker die schmerzhaften letzten Sekunden des Rennens. Ob eine schwerere Verletzung vorliegt, war am Abend noch nicht klar. Bis dato hatte es so ausgesehen, als könnte der Student seine erst wenige Tage alte Bestzeit von 3:44,51 Minuten unterbieten. Er war dem Pacemaker Julius Lawnik gefolgt und lag 400 Meter vor Ende an der Spitze des Feldes.

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