Lena Malkus und Celina Leffler erst im Sommer wieder in Aktion

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lena-celina_komboRuhepause im heimischen Koblenz statt Projekt Titelverteidigung in Hamburg: Mehrkämpferin Celina Leffler (SCC Koblenz-Karthause) konnte am Wochenende nicht bei den Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in der Hansestadt antreten. Ein hartnäckiger Infekt hatte die 20-Jährige zwei Wochen lang außer Gefecht gesetzt. „Mir haben nicht nur wichtige Trainingseinheiten gefehlt, sondern auch Test-Wettkämpfe. Das wirkt sich natürlich nicht gut auf die Form aus“, sagt die Medizinstudentin.

Vor einem Jahr hatte die Koblenzerin in Hamburg den Hallen-DM-Fünfkampf mit 4347 Punkten zu ihren Gunsten entschieden und war einige Wochen später bei der Hallen-WM in Portland (USA) Elfte geworden. 2017 wird sie in der Hallensaison nun nicht mehr in Erscheinung treten. „Wettkämpfe bringen mir nichts in den kommenden Wochen, wenn ich nicht voll konkurrenzfähig bin“, sagt Celina Leffler ganz offen. Nun konzentriert sich die U18-Weltmeisterin von 2013 auf den Sommer. Hauptziel ist der Siebenkampf bei den U23-Europameisterschaften Mitte Juli in Bydgoszcz (Polen): „Mein Wintertraining hat sich momentan leider nicht ausgezahlt. Aber die Trainingswerte waren recht gut, so kann ich mit Selbstvertrauen in den Sommer blicken.“

Lena Malkus nimmt langen Anlauf

Weitspringerin Lena Malkus (SC Preußen Münster) wird in dieser Hallensaison nicht auf der Wettkampfbühne präsent sein. Grund sind die langwierigen Folgen einer hartnäckigen Tropen-Krankheit, die sich die 23-Jährige im Bali-Urlaub im Herbst 2015 zugezogen hatte. Die Infektion schlug auf die Muskulatur nieder, sodass immer wieder kleinere Verletzungen die Folge waren. Mittlerweile ist die Ursache erkannt, die muskulären Probleme im Griff. Jedoch wird Lena Malkus nun den Winter nutzen, um den erlittenen Trainingsrückstand wieder ganz aufzuholen.

„Das Ziel ist es, wieder voll fit zu werden. Dann werde ich im Sommer sehen, wo ich nach der langen Zwangspause stehe“, sagt die Deutsche Meisterin von 2015. Vergangenes Jahr hatte sie aufgrund der Verletzungssorgen nur drei Wettkämpfe bestreiten können und war nicht über 6,22 Meter hinausgekommen. Dafür feierte sie Erfolge außerhalb der Sandgrube: Sie forcierte ihr Psychologiestudium und widmete sich ihrer Bachelorarbeit. 2017 will die Weitspringerin auch in den Stadien wieder für Furore sorgen. Höhepunkt des Leichtathletik-Jahres sind die Weltmeisterschaften Anfang August in London. Gelingt Lena Malkus die dritte WM-Qualifikation in Folge, wäre das wahrlich ein Happy End nach dem „Seuchenjahr 2016“.

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