Luis Brandners perfekte Premiere auf der Hallenrunde

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Schon viele Male hat Luis Brandner als Startläufer eine 4×200-Meter-Staffel „ins Rollen“ gebracht. Doch einen Einzelstart über die Hallenrunde hat der Sprinter vom LAC Erfurt – Top-Team noch nie absolviert. Bis Sonntagnachmittag. Dann zeigte der 18-Jährige bei den Thüringer Hallenmeisterschaften in Erfurt, was in ihm steckt. Nach 21,12 Sekunden stoppten die Uhren bei seiner 200-Meter-Premiere. Damit setzte sich der 1,90-Meter-Sprinter in der U20-Klasse souverän durch und war sogar zwei Hundertstel schneller als bei seiner Freiluft-Bestzeit. Normalerweise sind Sprinter in der Halle ein paar Zehntel langsamer, da in den engeren Hallenkurven nicht ganz der Speed wie im Freien erreicht wird. Mit seinen 21,12 Sekunden steigerte Luis Brandner zudem den Thüringer U20-Rekord von Roy Schmidt um vier Hundertstel.

Luis Brandner schnellster deutscher U20-Sprinter seit 2003

„Ich bin super zufrieden mit der Zeit, zumal ich gar nicht mit einem Hallenstart über 200 Meter geplant hatte“, freute sich der Schüler nach dem Rennen. Um die Zeit einzuordnen: Letztmals war ein deutscher U20-Sprinter vor 16 Jahren unterm Hallendach schneller. 2003 legte der ehemalige Trackteam-Sprinter und Olympia-Vierte (4×100-Meter-Staffel) Till Helmke die Hallenrunde in 21,08 Sekunden flotter zurück. Ganz nebenbei war Luis Brandner damit fast auf die Hundertstel so schnell wie sein Vereins- und Trainingspartner Julian Reus. Der deutsche Sprint-Rekordler über 60 und 100 Meter setzte sich im Männer-Rennen in Erfurt in 21,11 Sekunden durch.

Zweiter Landestitel über 60 Meter

Als „Aufgalopp“ hatte Luis Brandner am Sonntag die 60 Meter bei den Thüringer Meisterschaften bestritten. Nach 6,86 Sekunden im Vorlauf ließ der 18-Jährige im Finale 6,81 Sekunden folgen. Damit verfehlte der Erfurter seine erst eine Woche alte Bestmarke nur um eine Hundertstel. Auf den weiteren Medaillenplätzen folgten Malte Stangenberg (LC Jena; 6,86 sec) und Jonas Gerlach (LAC Erfurt; 7,08 sec). Über 200 Meter hatte Luis Brandner einen deutlichen Vorsprung auf zwei weitere Erfurter. Joscha Bretschneider gewann in 22,23 Sekunden Silber vor Jakob Funke (23,09 sec).

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