Lena Malkus zweimal Vierte in Glasgow

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Weitspringerin Lena Malkus (SC Preußen Münster) hat ihr Debüt in der Frauen-Nationalmannschaft am Samstag mit zwei vierten Plätzen beendet. Sowohl im Einzel mit 6,18 Metern als auch mit der deutschen Mannschaft (Vierte mit 49 Punkten) belegte die Studentin beim Ländervergleich „International Match“  in Glasgow diesen Rang.

Die großen Weiten blieben in der neuen Emirates Arena auch für die Konkurrenz aus. Am besten kam Sieben-Meter-Springerin Darya Klishina (Russland) zurecht, die zwar auch nur auf 6,44 Meter kam, sich damit aber vor der US-Amerikanerin Funmi Jimoh (6,34 m) und der Britin Dominique Blaze (6,22 m) durchsetzte. Für Platz vier bekam Malkus zwei Zähler für die Team-Wertung.

Nach 17 Disziplinen (neun bei den Frauen, acht bei den Männern) kam die DLV-Auswahl auf 49 Punkte. Damit fehlte nur ein Zähler auf den dritten Platz, den sich Gastgeber Großbritannien sicherte. Rang eins ging dank mehr Einzelerfolge an die russische Mannschaft. Wie das Team aus den USA sammelten die Sieger des „International Match“ 58 Punkte.

Diese Start-Sondererlaubnis hat sich gelohnt: Denn eigentlich hätte Trackteam-Neuzugang Gina Lückenkemper mit ihren 16 Jahren noch gar nicht bei den Westfälischen Frauen-Meisterschaften am Samstag starten dürfen. Doch mit einer Ausnahmegenehmigung stürmte die Sprinterin von LAZ Soest in 24,07 Sekunden in Bielefeld zu Silber und zur neuen 200-Meter-Hallenbestzeit.

„Ich bin richtig zufrieden. Langsam kommt die 24-Sekunden-Marke in Reichweite“, jubelte Gina Lückenkemper über ihren Coup in der Seidensticker-Halle. Der Schützling von Harald Bottin musste nur Maike Dix den Votritt lassen. Die Wattenscheiderin – zehn Jahre älter als das Sprint-Talent des LAZ Soest – setzte sich in einem anderen Zeitlauf mit 23,89 Sekunden durch. Die Bronzemedaille ging an Katharina Grompe (LG Olympia Dortmund; 24,31 sec).

Mit der Silber-Zeit steigerte Gina Lückenkemper ihre gerade erst eine Woche alte Hallen-Bestleistung um 14 Hundertstelsekunden. Im Freien hat die U20-Halbfinalistin des Vorjahrs die 24-Sekunden-Barriere schon um zwei Hundertstel unterbieten können. Die nächste Chance, das auch in der Halle zu schaffen, hat die junge Sprinterin schon am kommenden Sonntag. Dann geht es in Dortmund bei den Westdeutschen Meisterschaften um die Titel. Weitere zwei Wochen später peilt Gina Lückenkemper eine Medaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Halle/Saale an.

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