Marie Scheppan kratzt an Bestzeit

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Das Jahnstadion von Osterode wurde für Marie Scheppan (LC Cottbus) am Mittwochabend zur Bühne des Erfolgs: Die 18 Jahre alte 400-Meter-Spezialistin setzte sich beim 11. Internationalen Sparkassen-Meeting über die doppelte Distanz mit 2:09,89 Minuten im A-Finale der Frauen durch. Zu ihrer Bestzeit fehlten ihr dabei nur 21 Hundertstelsekunden. Im Vergleich zu ihrem ersten 800-Meter-Rennen der Saison steigerte sich die Cottbuserin um knapp vier Sekunden. Hinter der Zweiten der Olympischen Jugendspiele kamen Jennifer Hauke (SCC Berlin; 2:11,15 min) und Xenia Krebs (VfL Löningen; 2:13,19 min) ins Ziel.

Marie Scheppan zeigt ihre Spurtstärke

Marie Scheppan nutzte in Osterode die Arbeit der Pacemakerin Lena Posniak und konnte in der finalen Rennphase ihre Spurtstärke ausspielen. „Zwischen 500 und 700 Meter war es ein wenig zäh. Dafür war auf den letzten 100 Metern mein Schritt wieder deutlich besser“, ordnete die Cottbuserin das Rennen in Osterode ein. Auf die Stadionrunde geht es für die 400-Meter-Spezialistin dann wieder in den nächsten Rennen. So wird der Schützling von Rainer Kruk beim traditionsreichen Pfingstsportfest in Rehlingen am 9. Juni die Spikes schnüren und auf starke nationale Konkurrenz treffen. Im Saarland will sie ihre Saisonbestzeit von 54,34 Sekunden (deutlich) steigern.

Am letzten Juni-Wochenende geht es für Marie Scheppan bei der DLV-Juniorengala in Mannheim um die finale Qualifikation für die U20-EM Mitte Juli in Boras (Schweden.) Die Norm von 54,40 Sekunden hat sie bisher als einzige deutsche U20-Läuferin unterboten, Mona Mayer (MTV Ingolstadt) fehlt zur Norm nur eine Hundertstel.

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