Maya Rehberg bucht das Ticket fürs EM-Finale

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Mit dem kleinen „q“ ins Finale: Maya Rehberg qualifizierte sich als 14. der EM-Vorläufe für den Endlauf am Sonntag

Gleich bei ihrem ersten Auftritt auf ganz großer internationaler Bühne ist Maya Rehberg (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) ins Finale gelaufen. Bei der EM in Amsterdam qualifizierte sich die 22-Jährige am Freitagmittag als achte des zweiten Vorlaufs über 3000 Meter Hindernis in 9:47,32 Minuten für den Endlauf am Sonntag. Die Kielerin zog über die Zeitregel als Vierte von fünf Zeitschnellsten ins Finale ein.

Das hohe Tempo an der Spitze ging Maya Rehberg in ihrem Rennen nicht mit. Sie bewegte sich zunächst im hinteren Drittel des Feldes, machte aber auch dem letzten Kilometer noch einige Plätze gut und sicherte sich mit einer energischen letzten Runde den Platz im Finale. „Das Finale war mein Ziel, das habe ich erreicht“, sagte die Physik-Studentin. Allerdings war das Rennen nicht so locker wie gedacht. Nun hat sie zwei Tage Zeit, sich zu regenerieren und vielleicht noch einmal in die Nähe ihrer Bestzeit von 9:39,18 Minuten zu laufen. Dann könnte ein Top-10-Platz drin sein.

Den stärksten Eindruck in den Vorläufen hinterließ Gesa Felicitas Krause. Die WM-Dritte von der LG Eintracht Frankfurt gewann das erste Halbfinale locker in 9:43,81 Minuten. Im zweiten Halbfinale legte die überraschend starke Albanerin Luiza Gega in 9:38,87 Minuten die schnellste Zeit hin. Sie könnte die größte Herausforderin von Gesa Krause im Finale werden.

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