Maya Rehberg erst im Spurt geschlagen

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Das nennt man gelungene Premiere: Bei ihrem ersten Rennen über 5000 Meter überhaupt hat sich Maya Rehberg (SC Rönnau 74) am Samstag die Deutsche Vizemeisterschaft der U20 gesichert. In Bremen musste sich die 19-Jährige in 16:30,49 Minuten nur der spurtstarken Alina Reh (TSV Erbach; 16:27,05 min) geschlagen geben. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen, obwohl ich natürlich gern den Titel geholt hätte“, sagte die Deutsche U20-Crossmeisterin. Bronze ging mit Respektsabstand an Melina Buil (SV Sonsbeck; 16:54,33 min). Um die Zeiten einzuordnen: So schnell wie die beiden Erstplatzierten war in diesem Jahrtausend keine andere deutsche U20-Langstrecklerin.

Bis 200 Meter vor Schluss hatten sich Rehberg und Reh mit der Führungsarbeit abgewechselt, um ein möglichst hohes Tempo anzuschlagen. Der Mut wurde belohnt. Denn beide blieben klar unter der Norm für die U20-EM Mitte Juli in Rieti (16:37,50 min). Allerdings wird sich Maya Rehberg wohl eher auf ihre Spezialstrecke, die 3000 Hindernis, oder die „flachen“ 3000 Meter konzentrieren. So war die Abiturientin zuletzt noch mehrere Tage bei einem Hindernislehrgang in Saarbrücken. „Das habe ich schon noch in den Beinen gespürt. Vielleicht hat deshalb am Ende auch ein wenig die Spritzigkeit gefehlt“, analysierte Rehberg ihre 5000-Meter-Premiere.

Die DM-Silbermedaille soll ohnehin nur der Auftakt für eine erfolgreiche Sommersaison gewesen sein. Denn mit einer Hindernisbestzeit von 10:03,09 Minuten zählt die 19-Jährige zum erweiterten Kreis der Medaillenkandidatinnen bei der U20-EM in gut zehn Wochen. Spätestens nach den ersten Hindernisrennen im Mai und Juni wird man wissen, ob Maya Rehberg in passender Form ist. Der Ausdauer-Test in Bremen verlief jedenfalls vielversprechend.

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