Maya Rehberg Zweite bei Spontan-Halbmarathon

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An der Kieler Förde zu Hause und seit Sonntag auch auf den 21,1 Kilometern: Maya Rehberg lief bei ihrer Halbarathon-Premiere in 1:17:34 Stunden auf Platz zwei (Foto: Jenifer Zornig)

Diese spontane Idee war von Erfolg gekrönt: Da Hindernisspezialistin Maya Rehberg (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) mit Rückenproblemen von den Olympischen Spielen in Rio zurückgekehrt war, hatte sie auf eine gezielte Vorbereitung und einen Start bei der 10-Kilometer-DM im Rahmen des Alsterlaufs am Sonntag verzichtet. Da es der 22-Jährigen aber schnell wieder besser ging, entschied sie sich kurzfristig zum Halbmarathon-Start beim Kiellauf.

Nach ihren ersten 21,1 Kilometern im Wettkampftempo war Maya Rehberg am Sonntag mehr als zufrieden. Nach 1:17:34 Stunden war sie bei ihrer Premiere im Ziel. Schneller war nur die Äthiopierin Sintayehu Kibebo (1:16:10 h). „Kurz vor dem Ziel konnte ich noch die Kenianerin Vivian Kiplagat überholen. Das war ein gutes Gefühl“, sagte Hindernisspezialistin Maya Rehberg. Die Kenianerin wurde mit sieben Sekunden Rückstand auf die Kielerin Dritte.

Gleichzeitig schaffte Maya Rehberg bei ihrer Premiere eine Premiere: Sie lief als erste Nicht-Afrikanerin beim Halbmarathon in Kiel aufs Podest. „Eigentlich wollte ich nur unter 1:20 Stunden bleiben. Aber da ich das GPS meiner Uhr nicht aktiviert hatte, war das Tempo zu Beginn ein wenig zu flott. Mein Glück war, dass ich mit Henning Liß den perfekten Tempomacher gefunden habe. Er hat mich die ganze Strecke über motiviert“, sagte Maya Rehberg. Liß lief als achter Mann knapp hinter Maya Rehberg ins Ziel, die folglich nur sieben Läufern den Vortritt lassen musste. So wurde aus einer spontanen Idee ein großer Erfolg. Doch eins ist klar: Die DM-Zweite und EM-Finalistin wird auch in den kommenden Jahren ihren Fokus auf die 3000 Meter Hindernis legen.

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