Medaillensatz für Helmke, Duo „geht fremd“

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Zum Saisonausklang hat Sprinter Till Helmke (LG Ovag Friedberg-Fauerbach) seine Medaillensammlung um drei Exemplare erweitert. Von den Süddeutschen Meisterschaften in Forst nahm der 27-Jährige jeweils von jeder Farbe ein Exemplar mit nach Hause.

Den Auftakt machten die 100 Meter. Nach Vor- (10,77 sec) und Zwischenlauf (10,68 sec) traf er im Finale auf Felix Göltl. Und der Youngster vom TuS Kriftel wurde seiner Favoritenrolle gerecht. In 10,43 Sekunden setzte er sich vor Helmke (10,68 sec) und dem Saarländer Rouven Christ durch. „Ich wäre gern ein Stück schneller gelaufen, zumal ich im Zwischenlauf genauso schnell war wie im Finale“, gab sich Helmke selbstkritisch. Besser lief es mit der Sprintstaffel. Mit 41,89 Sekunden sicherte sich die LG Ovag Friedberg-Fauerbach den Süddeutschen Meistertitel. Rang zwei ging an das Quartett von der LG Wetzlar (42,82 sec).

Am zweiten Tag der Titelkämpfe war Helmke über 200 Meter gefordert. Diesmal gab es im Duell zwischen dem Friedberger und Felix Göltl einen lachenden Dritten: Rouven Christ. In 21,13 Sekunden wies er Göltl (21,18 sec) und Helmke (21,50 sec) in die Schranken. „Mit diesem Rennen bin ich gar nicht zufrieden. Trotzdem war es für mich wichtig, nach den verkorksten Deutschen Meisterschaften noch Rennen zu bestreiten. Insgesamt war es ein schlechtes Jahr“, analysierte Helmke die Saison 2011.

Nach seinem letzten Saisonrennen steht für den Betriebswirt nun Entspannung an. „Ich werde einige Tage die Beine hochlegen und im Oktober mit der Vorbereitung auf 2012 beginnen“, sagte Helmke. Schließlich stehen kommendes Jahr Olympische Spiele an. Und nach erfolgreichen Teilnahmen 2004 in Athen (Viertelfinale über 200 m) und 2008 in Peking (Fünfter über 4×100 m) will der hessische Sprinter auch 2012 in London dabei sein.

Einen Abstecher auf die doppelte Distanz wagte 400-Meter-Spezialist Niklas Zender bei den Süddeutschen Meisterschaften. In Forst bestritt er sein erstes 800-Meter-Rennen seit drei Jahren. In guten 1:52,54 Minuten musste sich der Frankfurter nur vier Spezialisten mit Bestzeiten teilweise deutlich unter 1:50 Minuten geschlagen geben. Den Titel sicherte sich 1:47-Mann Patrick Schoenball (ABC Ludwigshafen) in 1:51,43 Minuten vor dem Balinger Randy Bögelspacher (1:51,80 min) und Jan Riedel (SSC Bad Sooden-Allendorf; 1:52,31 min). Zum Abschluss der Meisterschaften sicherte sich auch Niklas Zender einen Titel. Über 4×400 Meter setzte sich das Quartett der LG Eintracht Frankfurt mit Zender als Schlussläufer in 3:13,64 Minuten klar gegen den LC Rehlingen (3:18,56 min) und die LG Offenburg (3:19,48 min) durch.

Beim Läuferabend in Troisdorf teste Robin Schembera seine Grundschnelligkeit. Nach verpasster WM-Qualifikation startete der 800-Meter-Spezialist über die Stadionrunde. Mit Erfolg. In für das Saisonende ansprechenden 48,03 Sekunden setzte sich der Leverkusener Mittelstreckler in einem interessanten Duell gegen Aleixo-Platini Menga durch. Sein Vereinskamerad beim TSV Bayer 04 – 200-Meter-Spezialist und Teilnehmer bei der WM 2009 in Berlin – musste sich mit 49,09 Sekunden klar geschlagen geben. Rang drei ging an Andreas Michel. Für den dritten Leverkusener Läufer wurden im Aggerstadion 49,26 Sekunden gestoppt.

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