Patrick Zwicker: Erst raus, dann Gold bei U23-DM

Eingetragen bei: News | 0
zwicker_patrick_wattenscheid16_foto_gantenberg_002
Für Patrick Zwicker war die U23-DM ein Auf und Ab: Im 800-Meter-Finale kam er nicht ins Ziel, über 3×1000 Meter folgte der Titel. (Foto: Dirk Gantenberg)

Im 800-Meter-Finale der Deutschen U23-Meisterschaften in Wattenscheid ging es am Sonntag ordentlich zur Sache: Nach 150 Metern gab es zwischen den zehn Startern ein richtiges Gerangel. Auch Christoph Kessler (LG Region Karlsruhe) bekam einen heftigen Stoß ab. Doch er hielt sich auf de Beinen und lief in der zweiten Runde in 1:50,06 Minuten souverän zum Titel. In das Gerangel war auch Patrick Zwicker verwickelt. Der Rehlinger war dem späteren Sieger ganz dicht auf den Fersen, doch als er nach 550 Metern zum Überholen ansetzen wollte, musste er aus dem Rennen gehen.

Da so ein Medaillenanwärter fehlte, nutzte die Konkurrenz ihre Chance. Abdi Uya Hundesa (Diezer TSK Oranien) hatte hinter Christoph Kessler den besten Spurt und lief in 1:51,57 Minuten zu Silber, Bronze ging an Constantin König. Der Mittelstreckler der SG Motor Gohlis-Nord ist in seinem ersten U20-Jahr und setzte sich in 1:52,92 Minuten mit einer Hundertstel Vorsprung auf Jamie Williamson LAC Quelle Fürth durch.

Ein „goldenes Trostpflaster“ gab es für Patrick Zwicker in der abschließenden 3×1000-Meter-Staffel. Nach rund 1600 Metern machte der Rehlinger ernst. Er zog das Tempo an und das Feld auseinander. So übergab er den Staffelstab mit rund 25 Metern Vorsprung auf Schlussläufer Christian von Eitzen. Der Mittelstreckler mit Studienort Großbritannien ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen und lief jubelnd nach 7:25,51 Minuten ins Ziel. An Position eins hatte Kai Seewald das Rehlinger Trio ins Rollen gebracht. „An Position zwei einen Vorsprung rauslaufen und dann von vorn agieren. Genauso war unsere Taktik und die ist aufgegangen“, freute sich Zwicker.

Die weiteren Plätze auf dem Podest gingen ans LAC Quelle Fürth (Martin Weinländer, Dario Tippmann, Jamie Williamson; 7:27,51 min) und an die LG Telis Finanz Regensburg (Fabian Laukamp, Keyan Hatami, Tim Engelbrecht; 7:28,24 min). Knapp das Nachsehen im Rennen um Bronze hatte das Trio der LG Olympia Dortmund. Elias Schreml, Kidane Tewolde und Leif Gunkel liefen in 7:28,57 Minuten auf Platz vier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.