Rehberg besteht Formtest, Meier wirft Bestweite

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Mit einem gelungenen Formtest ist Maya Rehberg in die Bahnsaison gestartet. Die Hindernisspezialistin von der SG TSV Kronshagen/Kieler TB legte am Sonntag in Kiel die 2000 Meter Hindernis in 6:34,66 Minuten zurück. „Das war ein ordentlicher Einstand, zumal ich das Rennen ganz allein von vorn laufen musste und der Wind hier oben im Norden schon sehr heftig war“, sagte die Dritte der U20-EM.

Bei besseren Bedingungen und stärkerer Konkurrenz wäre die 21-Jährige mit Sicherheit ein wenig schneller unterwegs gewesen. Doch beim ersten Saisonrennen über die „Böcke“ kam es nicht auf die Zeit an, vielmehr ging es Rehberg darum, Sicherheit für die kommenden Rennen zu gewinnen. „Die Wassergrabenüberquerung war schon ganz ordentlich. An der  Hindernistechnik kann ich allerdings noch feilen, die könnte noch runder werden“, sagte Rehberg.

Norm-Jagd in Rehlingen > Fürs Feintuning hat die Studentin nun noch rund zwei Wochen Zeit. Ihr erster Start über die eigentliche Hindernisdistanz – die 3000 Meter – steht für Pfingstmontag beim Traditionsmeeting in Rehlingen an. Dort will Rehberg gleich auf Anhieb die Norm für die U23-Europameisterschaften Mitte Juli in Tallinn (Estland) unterbieten. Gelingt das, kann sie sich konzentriert auf den Saisonhöhepunkt vorbereiten. Für einen Start in Tallinn fordert der Deutsche Leichtathletik-Verband mindestens 10:06,00 Minuten, Rehbergs Bestzeit ist rund zehn Sekunden schneller.

Tom Meier mit starker Serie >
Mit einer Bestleistung hat Tom Meier (LC Jena) das Schülersportfest im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld für sich entschieden. Der Speerwerfer beförderte am Samstag den für ihn neuen 800-Gramm-Speer auf 65,09 Meter und damit rund einen halben Meter weiter als je zuvor. Auch die anderen Würfe konnten sich sehen lassen. Der schwächste der sechs Versuche landete immer noch bei 63,66 Metern. „Das war eine gute Serie“, freute sich der deutsche U18-Rekordler.

In den kommenden Wochen soll es noch den einen oder anderen Meter weiter gehen. Die Zubringerwerte lassen jedenfalls auf größere Weiten hoffen. „Das Potenzial ist da, zumal mich meine Verletzung von der Winterwurf-DM nicht mehr behindert. Wenn ich einen Wurf technisch sauber erwische, ist eine weitere klare Steigerung möglich“, sagte Meier. Die nächste Chance hat er am kommenden Wochenende im „Wurf-Mekka“ bei den Halleschen Werfertagen.

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