Verletzung, Comeback & Silber

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Gina Lückenkemper, Lena Malkus und Maya Rehberg

Am Freitagnachmittag hatte sie zusammen mit Meetingchef Alain Blondel, anderen Top-Athleten und einem Tross Journalisten die zur Leichtathletik-Arena umgebaute Messehalle 3 in Karlsruhe inspiziert. Doch mit ihrem Premieren-Start beim „Indoor Meeting“ am Samstag sollte es für Gina Lückenkemper dann trotzdem nichts werden. Die Sprinterin vom TSV Bayer 04 Leverkusen musste aufgrund von Beugerproblemen auf die Rennen verzichten.

„Ich wurde Freitag und Samstag insgesamt drei Stunden am linken Beuger behandelt. Es ist besser geworden. Doch das Risiko einer schwereren Verletzung wollte ich natürlich nicht eingehen, darum habe ich auf den Start verzichtet“, so Gina Lückenkemper zu ihrer schwierigen Entscheidung. Ob die 21-Jährige wie geplant am Dienstag beim PSD Bank Meeting in Düsseldorf in den Startblöcken sitzen kann, steht auch noch nicht fest. „Ich werde mit meinem ärztlichen Team Rücksprache halten und eventuell am Montag im Training antesten“, so die Sprinterin.

Der Sieg in Karlsruhe ging über 60 Meter an Tatjana Pinto. Die Paderbornerin setzte sich in starken 7,10 Sekunden vor Lisa Mayer (Sprintteam Wetzlar) durch. Die Hessin steigerte sich gleich um fünf Hundertstel Hundertstel auf 7,12 Sekunden. Zeitgleich Dritte wurde Hallen-Europameisterin Asha Philipp (Großbritannien).

Lena Malkus zurück auf der Rundbahn

Auf dem Weg zurück zu alter Stärke hat Weitspringerin Lena Malkus (SC Preußen Münster) eine weitere wichtige Etappe gemeistert. Die 24-Jährige startete nach vielen Rückschlägen aufgrund einer Tropen-Infektion und daraus resultierenden Verletzungen am Samstag erstmals in dieser Saison wieder in einer Einzeldisziplin. Über 200 Meter belegte die zweimalige WM-Starterin bei den NRW-Meisterschaften in Dortmund mit 24,87 Sekunden Rang sechs.

Zwar fehlte der Psychologiestudentin eine knappe halbe Sekunde zur Hallen-Bestzeit. Doch kann Lena Malkus auf diese Leistung aufbauen Schließlich weiß sie nun, dass ihr Körper wieder die Wettkampf-Belastungen gestattet. So plant die Deutsche Weitsprung-Meisterin von 2015 in den kommenden Wochen noch weitere Rennen. Unter anderen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften kommende Woche in Frankfurt und bei den Deutschen Hallenmeisterschaften am 17./18. Februar in Dortmund. In ihrer Spezialdisziplin, dem Weitsprung, wird man Lena Malkus dann wieder im Sommer sehen.

Maya Rehberg trotz Spurt-Niederlage zufrieden

In einem taktischen Rennen ist Maya Rehberg nur knapp am Norddeutschen Meistertitel über 1500 Meter vorbeigeschrammt. Die Hindernisspezialistin von der SG TSV Kronshagen/Kieler TB musste sich am Samstag in Hamburg nur Johanna Schulz (SC Rönnau) geschlagen geben. „Sie hatte auf den letzten 50 Metern das bessere Ende für sich“, sagte Maya Rehberg. Die Zeiten waren mit 4:29,48 und 4:29,78 Minuten in diesem Meisterschaftsrennen nur Nebensache.

Trotzdem war Maya Rehberg sehr zufrieden mit dem Rennen. „Der Lauf hat sich gut angefühlt, die letzten 400 Meter waren die schnellsten. Das zeigt, dass wir im Training vieles richtig gemacht haben“, so die Studentin. Für die Olympia-Starterin war der Tempo-Test sehr wahrscheinlich das erste und einzige Hallenrennen des Winters. Für sie stehen in den kommenden Wochen die Cross-Rennen im Fokus. Dort will sich Maya Rehberg die nötige Ausdauer und Tempohärte für die Sommersaison mit der „Heim-EM“ in Berlin als absoluten Höhepunkt holen.

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