WM-Finale ohne Raphael Holzdeppe

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Kein Happy End bei der WM-Premiere: Für Stabhochspringer Raphael Holzdeppe war bei den Weltmeisterschaften in Daegu (Südkorea) in der Qualifikation Endstation. Während in Deutschland erst der Morgen graute, musste der Zweibrücker nach drei Fehlversuchen über 5,60 Meter die Stäbe wieder einpacken. Im dritten Versuch übersprungene 5,50 Meter reichten für den Sportsoldaten nur zu Platz 20.

„Ich hatte kein Gefühl am Stab. Dabei liefen die letzten Trainingseinheiten noch ordentlich“, sagte der sichtlich niedergeschlagene Stabhochspringer. Speziell der Übergang vom Absprung zum Einstich machten Raphael Holzdeppe massive Probleme. Auch seine Anfangshöhe von 5,50 Meter konnte er erst im dritten Anlauf überfliegen. „Aber auch der Sprung war nicht gut“, gab der 21-Jährige offen zu. Holzdeppes Coach Andrei Tivontchik reagierte gelassen auf das Ausscheiden seines Athleten: „Es gibt als Sportler Tage, an denen nichts zusammenläuft. Damit muss man leben“, sagte der Olympia-Dritte von 1996.

Hätte Raphael Holzdeppe die 5,50 Meter übrigens im ersten Versuch gemeistert, wäre sogar das Finale möglich gewesen. Denn alle Springer, denen das gelang, dürfen am Montagmittag um die Medaillen springen. Insgesamt gelang das 16 Athleten. Da nur zehn von ihnen 5,60 oder 5,60 Meter übersprangen, war die Aufstockung auf die hohe Springeranzahl nötig.

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