Portrait

Name: Alina Reh
Geburtsdatum: 23. Mai 1997
Größe: 1,72 m
Gewicht: 52 kg
Disziplin: Langstrecke
Bestleistungen: Freiluft: 1500 m: 4:13,11 (2017), 3000 m: 9:05,07 (2014), 5000 m: 15:10,01 (2017), 10 km: 31:38 (2017), Halbmarathon: 71:21 (2017); Halle: 1500 m: 4:24,79 (2014), 3000 m: 8:53,56 (2017)
Trainer: Jürgen Austin-Kerl
Verein: SSV Ulm 1846
Beruf: Einzelhandelskauffrau
Hobbys: Im Supermarkt meiner Mutter mitarbeiten, Laufen
Sportliche Ziele: Weiterhin viel Spaß am Laufen haben

 

Größte Erfolge

2017: 1. Hallen-DM 3000 m, 8. Hallen-EM 3000 m, 1. Cross-DM, 2. U23-EM 5000 m, WM-Start, deutsche U23-Rekorde 10 km und Halbmarathon
2016:
2. Hallen-DM 3000 m, 1. U20-DM 1500 m, 3000 m, 5000 m, 9. U20-WM (5000 m), 4. Cross-EM U20, 2. Cross-EM U20-Team
2015:
U20-Europameisterin 3000 und 5000 m, Deutsche Meisterin 5000 m, 3. Hallen-DM 3000 m, 1. U20-DM 3000 m, 3. Hallen-DM 3000 m, 3. Cross-EM (Einzel), Cross-Europameisterin (Team), 1. U20-DM 10 km Straße
2014:
2. Olympische Jugendspiele (3000 m), 4. Cross-EM (Einzel), 3. Cross-EM (Team), 1. U18-DM (3000 m), 1. U20-DM (5000 m), deutscher U20-Rekord 5000 m (15:55,82), deutsche U18-Bestleistungen 3000 m (9:05,07) und 10 km (33:32), 1. Cross-DM (U18)
2013: 5. U18-WM (3000 m), 5. Cross-EM (Einzel), 3. Cross-EM (Team), 1. U18-DM (3000 m), 1. U20-DM (5000m), 1. U18-DM (Cross)
2012: 2. U18-DM (3000 m)

 

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Persönliches

Du hast 2015 Abitur gemacht. Welches Berufsziel hast Du?
Meine Mutter hat in Laichingen ein Lebensmittelgeschäft. Dort habe ich mittlerweile eine Abiturientenausbildung zur Einzelhandelskauffrau abgeschlossen.

Wie bist Du zur Leichtathletik gekommen?

Ich habe nie richtig „klassische“ Leichtathletik betrieben, sondern habe direkt mit dem Laufen begonnen. Zum Laufen kam ich durch meine vielen kleinen Wutanfälle als Kind. Damals musste ich mich einfach auspowern. Deshalb habe ich meine Mutter, die damals Marathon gelaufen ist, beim Training auf dem Fahrrad begleitet. Irgendwann fing ich dann selbst  an zu laufen und nahm auch immer wieder an Schülerläufen teil. Ich fand sehr schnell Spaß am Laufen, der bis heute angehalten hat.

Hast Du Vorbilder, im Sport oder fürs Leben allgemein?
Ich habe keine direkten Vorbilder, aber es gibt immer wieder Menschen, die mich überzeugen und begeistern, von denen ich mir viel abschauen kann. Dafür muss ich sie aber persönlich kennenlernen.

 

Training

Wie oft trainierst Du?
Ich habe im Durchschnitt sieben Trainingseinheiten pro Woche, die sich in Tempoläufe und Dauerläufe aufteilen.

Was ist besonders beim Langstreckenlauf?
Man lernt seinen Körper sehr gut kennen und kann auch in Trainingseinheiten bis ans Limit gehen.

Auf welche Einheiten legt Dein Trainer besonderen Wert?
Im Winter auf lange extensive Tempoläufe um ein gutes Grundlagenniveau aufzubauen und im Sommer auf intensive Tempoläufe um die nötige Spritzigkeit zubekommen.

Und welche Einheiten machen Dir besonderen Spaß?

Lange Dauerläufe machen mir am meisten Spaß, da man einfach lange Strecke zurücklegt und viel Zeit in der Natur verbringt.

Du läufst von 1500 Metern auf der Bahn bis zu den 10 Kilometern auf der Straße alle Strecken. Im Winter kommen Crossrennen dazu. Auf welchen Strecken liegt in der Zukunft Dein Hauptaugenmerk?

In der Jugend habe ich meinen Fokus noch auf die 3000 Meter gelegt, aber auch schon 5000-Meter-Rennen bestritten. In der Zukunft wird mein Hauptaugenmerk auf den 5000 und 10.000 Metern liegen.

Warum gerade diese Strecken?
Ich bin überhaupt nicht der schnellkräftige, sondern eher der ausdauernde Läufertyp. Deshalb werde ich mich auf die längeren Strecken fokussieren.

 

Eine Trainingswoche in der Vorbereitungsperiode

Montag:
GA1 Dauerlauf 12 km + Athletik

Dienstag:
GA2 Tempoläufe 6x1000m

Mittwoch:
GA1 Dauerlauf 12 km+ Athletik

Donnerstag:
GA1 Dauerlauf 10 km

Freitag:
Schnelligkeit:  5×30 m, 5×50 m, 4×150 m

Samstag:
GA 2 Tempoläufe 10×500 m

Sonntag:
GA 1Dauerlauf lang 14-18 km

Macht ingesamt etwa 70 bis 80 Wochenkilometer