Portrait

Name: Luis Brandner
Geburtsdatum: 9. Oktober 2000
Größe: 1,90 m
Gewicht: 78 kg
Disziplin: Sprint
Bestleistungen: 100 m: 10,44 sec (2017); 200 m: 21,14 sec (2018); 60 m Halle: 6,82 sec (2018)
Trainer: Gerhard Jäger
Verein: LAC Erfurt – Top-Team
Beruf: Schüler
Hobbys: Fotografieren, Formel 1, Kinobesuche mit Freunden
Sportliche Ziele: Start U20-WM 2018

 

Größte Erfolge

2018: Deutscher U20-Hallenmeister (60 m und 4×200 m)
2017:
Bronze U18-WM (200 m), 4x Deutscher U18-Meister

 

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Persönliches

Du besuchst das Erfurter Sportgymnasium. Welche Fächer magst du besonders und welche gar nicht?
Ich bin fasziniert von Sozialkunde und Geschichte, weil ich sehr politikbegeistert bin. Was ich gar nicht leiden kann ist Mathe …

2020 steht das Abi auf dem Programm. Hast du schon einen Berufswunsch?
Momentan habe ich noch keine genaue Vorstellung, wie es nach dem Abitur weiter gehen soll. Das mache ich stark abhängig von meiner sportlichen Entwicklung.

Was machst du in deiner Freizeit?
In der wenigen Freizeit ist die Fotografie ein großes Hobby von mir. Und sonst natürlich Zeit mit Freunden verbringen und abschalten von einer harten Trainingswoche.

Wie bist du zur Leichtathletik gekommen?
Durch meinen Vater, er war zu seiner Zeit ein recht erfolgreicher Hochspringer. Als ich ungefähr acht Jahre alt war, hat er mich dazu motiviert, ein Leichtathletik-Training zu besuchen. Und seitdem bin ich von dem Sport so begeistert, dass ich bis heute dabei geblieben bin.

Hast du Vorbilder, im Sport oder fürs Leben allgemein?
Direkte Vorbilder habe ich keine, aber mit Julian Reus habe ich eine große Persönlichkeit im deutschen Männersprint und einen sehr kompetenten und interessierten Ansprechpartner in meiner Trainingsgruppe, zu dem man aufschauen kann und sollte. Ich, sowie alle anderen bei uns profitieren sehr davon mit ihm zu trainieren, weil man sich bei ihm sportlich, aber auch menschlich, sehr viel abschauen kann.

 

Training

Wie trainierst Du?
Ich trainiere meistens achtmal in der Woche mit meinem Trainer Gerhard Jäger in unserer zehn Sportler starken Trainingsgruppe. Wir arbeiten auch eng mit unserem Physiotherapeuten Torsten Rocktäschel zusammen, der für uns immer neue Stabilisations- und Krafttrainingspläne entwirft. Trotz des harten Trainings und der hohen Leistungsdichte in unserer Trainingsgruppe gehört der Spaß bei uns einfach in jeder Einheit dazu und ist, wie ich finde, ein wichtiger Faktor für den Erfolg.

Du bist Sprinter. Was ist auf den kurzen Strecken besonders wichtig?
Im Kurzsprint kommt es auf sehr viele technische Aspekte an, die am Ende über die nötigen Hundertstel entscheiden. Für mich persönlich ist der Start von sehr großer Bedeutung, da hier meine wahrscheinlich größte Schwäche liegt.

Hast Du ein Lieblingstraining und welches Programm magst du überhaupt nicht?
Am liebsten mag ich die kurzen, aber sehr schnellen und intensiven Läufe (30m fliegend und 60 bzw. 100m mit 90-95% ). Worauf ich mich oft nicht unbedingt freue, sind die Krafteinheiten.

Was möchtest du in deiner Karriere erreichen?
Ich habe den Traum eines jeden ambitionierten Leistungssportlers, nämlich an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Außerdem würde ich im Sport gerne etwas hinterlassen, an das man sich erinnert.

 

So läuft eine Trainingswoche in der Wettkampfsaison

Montag: Sprünge, falls an den Tagen davor ein Wettkampf war NI-Läufe (niedere Intensität), meist 100er

Dienstag: Morgens: Dauerlauf und Nachbereitung; Nachmittag: Krafttraining

Mittwoch: Morgens: Starttraining; Nachmittags: I2-Läufe (90%) 100-200m

Donnerstag: Krafttraining

Freitag: Wettkampfauftakt und Stabwechsel für die Staffel

Samstag: Wettkampf oder spezifische Krafteinheit:

Sonntag: Frei!