Portrait

Name: Maya Rehberg
Geburtsdatum: 28. April 1994
Größe: 1,70 m
Gewicht: 58 kg
Disziplin: Hindernislauf, Mittel- und Langstrecke
Bestleistungen: 1.500 m: 4:20,55 min (2012); 3.000 m: 9:15,39 min (2015); 2.000 m Hi: 6:22,06 min (2012); 3.000 m Hi: 9:39,18 min (2016)
Trainer: Andreas Fuchs
Verein: SG TSV Kronshagen/Kieler TB
Beruf: Studentin, Physik des Erdsystems (Uni Kiel)
Hobbys: Radfahren, Lesen
Sportliche Ziele: Mit Freude am Sport für Erfolge kämpfen

 

Größte Erfolge

2016: Olympia-Teilnahme, EM-Finalistin, Deutsche Vizemeisterin (alles 3.000 m Hindernis), Deutsche Crossmeisterin (Frauen und U23)
2015: 6. U23 EM Hindernis, 2. DM Cross und Hindernis (Frauen)
2014: 9. US-Studentenmeisterschaften, 5. DM (3.000 m Hindernis), 3. DM 10 km (U23)
2013: 3. U20-EM (3.000 m Hindernis und Cross-Team), 6. U20-EM (5.000 m), Deutsche U20-Meisterin (2.000 m Hindernis und 3.000 m), 2. DM (Hindernis)
2012: 6. U20-WM (Hindernis), Bronze Cross-EM (U20-Einzel), Deutsche U20-Meisterin (Hindernis und 3.000 m), 8. DM Frauen (1.500 m), Deutscher U20-Rekord 2.000 m Hindernis
2011: Finalistin U18-WM (1.500 m), Deutsche U18-Meisterin (3.000 m), Bronze Cross-EM (U20-Team), 10. Cross-EM (U20-Einzel)
2010: Deutsche U18-Meisterin (3.000 m), Bronze Cross-EM (U20-Team), 10. Cross-EM (U20-Einzel)

 

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Persönliches

Wie läuft es nach dem Umzug nach Kiel und dem Einstieg ins Studium?
Ich habe mich super in Kiel eingelebt. Ich bin Studentin der CAU (Carl-Albrechts Universität) und bisher sieht es gut aus. An vielen Tagen der Woche habe ich die Möglichkeit, zweimal täglich zu trainieren. Bei manchen Veranstaltungen in meinem Studiengang „Physik des Erdsystems“ besteht zwar Anwesenheitspflicht, aber Ausnahmeregelungen für Wettkämpfe und Trainingslager sind für Leistungssportler möglich.

Wie sieht Dein neues Trainingsumfeld in Kiel aus?
Das Training in der neuen Gruppe um Fuchsi (Andreas Fuchs) herum läuft sehr gut. Es sind immer Trainingspartner da, wir sind oftmals an die 20 Leute auf dem Sportplatz. Meine Wege in Kiel sind schön kurz, ich wohne nur einen Kilometer entfernt vom Sportplatz und nur zwei vom Physiotherapeut sowie der Uni. Wälder und Parks für Dauerläufe gibt es zu genüge und einer Radtour zum Meer steht auch nichts im Wege.

Für was bleibt neben Sport und Studium noch Freizeit?
Unter der Woche ist die Zeit begrenzt, am Wochenende bastel ich gern an Fahrrädern. Ich bin jemand, der sich gern draußen bewegt. Je nach Wetter bin ich auf Skiern, Schlittschuhen oder den Fahrrädern unterwegs.

Wie bist Du zur Leichtathletik gekommen?
Ich bin schon sehr lange bei der Leichtathletik, seit ich fünf Jahre alt bin. Meine beiden älteren Brüder waren auch aktiv. Ich habe früher aber auch mal Handball, Fußball und Tennis gespielt.

Hast Du Vorbilder – im Sport oder generell?
Nein, Vorbilder habe ich nicht. Ich bewundere die Leistungen von Weltklasseathleten, aber letzten Endes muss jeder seinen eigenen Weg finden.

 

Training

Wie trainierst Du?
Ich trainiere sieben- bis zehnmal pro Woche. Bei den Dauerläufen gibt es für mich verschiedene Varianten. Je nachdem ob ich hügelig oder flach laufen möchte bieten sich in Kiel das Projensdorfer Gehölz und die Kieler Förde an. Während ich die Dauerläufe auch gerne hin und wieder mal alleine absolviere, findet das Tempotraining zum Glück in der Vereinstruppe statt. Das Trainieren mit den Jungs auf dem Kieler Uniplatz macht wirklich spaß.

Worauf kommt es beim Hindernislauf besonders an?
Sich seine Kraft einzuteilen und trotz der Anstrengung an jedem Hindernis fokussiert zu sein.

Im Winter läufst Du gern und gut Cross. Was bedeuten Dir Deine bisherigen sieben Medaillen bei den Cross-Europameisterschaften 2010 bis 2015?
Die Medaillen bedeuten mir sehr viel, auch wegen der vielen positiven Erinnerungen. Ich freue mich jedes Jahr sehr auf die Cross-Saison, vor allem auf die EM. Denn dort stehen wir als Mannschaft an der Startlinie.

Wie sieht eine typische Trainingswoche aus?
Je nach Zeitpunkt im Jahresverlauf unterscheidet sich mein Wochenplan natürlich. Im groben absolviere ich jedoch 2 bis 3 Tempoeinheiten die Woche. Diese werden durch eine Koordinations- und Schnelligkeitseinheit, zwei Athletikeinheiten sowie Dauerläufe unterschiedlicher Länge und Geschwindigkeit ergänzt.

 

So lief eine Trainingswoche in der Vorbereitung auf die Cross-EM

Montag: 10 km Dauerlauf (4:30 min/km)

Dienstag: 11,5 km Tempowechsellauf zwischen 3:40 und 4:15. Schnitt: 3:58 min/km. Wie alle schnellen Einheiten mit Ein- und Auslaufen

Mittwoch: 9 km Dauerlauf (4:45 min/km). Stabilisation

Donnerstag: 6×1000 m mit 200 m Trabpause. Tempo gesteigert von 3:31 auf 3:15 min

Freitag: Vormittag: 10 km Dauerlauf (4:40 min/km). Nachmittag (Kaderlehrgang): Basketball, Stabilisation, Koordination

Samstag: Vormittag: 15×200 m mit 90 sec Trabpause. Nachmittag: 16 km Dauerlauf (4:55 min/km)

Sonntag: 10 km gesteigerter Dauerlauf von 4:20 auf 4:00 min/km. Stabilisation