Weinheim: 11,76 Sekunden mit zu viel Rückenwind

Eingetragen bei: Sina Kammerschmitt | 0

Mit ordentlich Wind und kühlen Temperaturen hatten die Sprinter am Samstag bei der „B&S Kurpfalzgala“ in Weinheim zu kämpfen. Da die Laufbahn in beide Richtungen nutzbar ist, wehte der Wind bei den meisten Läufen von hinten. Allerdings häufig stärker als die für die Bestenlisten erlaubten 2,0 Meter/Sekunde. So hatte Sina Kammerschmitt (TG Worms) im 100-Meter-Finale der U20 gleich eine Unterstützung von 3,6 Meter pro Sekunde.

„So extrem habe ich das aber gar nicht gespürt. Ich dachte vielmehr, dass der Wind von der Seite kommt“, so die Schülerin nach ihrem 11,76-Sekunden-Sprint. Damit musste sich die 17-Jährige nur Antonia Dellert (Sprintteam Wetzlar; 11,56 sec) geschlagen geben. Die mit ihr zeitgleiche Sophie Bleibtreu (TV Wattenscheid 01) fing Sina Kammerschmitt dank ihrer starken letzten Meter noch quasi auf dem Zielstrich ab.

Im Vorlauf eine knappe Stunde zuvor hatte die Schülerin das Rennen bei nahezu herrschender Windstille in 11,90 Sekunden für sich entschieden. „In diesem Lauf war mein Finish sogar noch ein bisschen stärker“, sagte der Schützling von Fabian Weiland. Auf ihre Stärke im „fliegenden Bereich“ kann sich Sina Kammerschmitt also weiterhin verlassen. An der Reaktionszeit und den ersten Beschleunigungsschritten wird sie weiter arbeiten. Bis zu den entscheidenden Qualifikationsrennen für die U20-EM und U20-WM am ersten Juli-Wochenende bei der Junioren-Gala in Mannheim bleiben noch einige Wochen Zeit, um weiter an der Form zu feilen.

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